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Neue Mietwohnungen: Die Nachfrage ist sehr groß

Im Rahmen eines Investorenwettbewerbs erwarb der Investor, Diplom-Ingenieur Henrik Knodel, im Jahr 2014 das Grundstück „Am Weiher“. Gemeinsam mit dem Mainzer Architekturbüro Faerber hat er das Projekt in weniger als einem Jahr zur Baureife gebracht.
Auf dem Areal »Am Weiher« werden derzeit die Erdarbeiten durchgeführt. Vor dem Modell der geplanten Wohnanlage ist unter anderem Investor Henrik Knodel (vorne, 3. von rechts) zu sehen. Foto: Maik Reuß Auf dem Areal »Am Weiher« werden derzeit die Erdarbeiten durchgeführt. Vor dem Modell der geplanten Wohnanlage ist unter anderem Investor Henrik Knodel (vorne, 3. von rechts) zu sehen.
Hochheim. 

Eigentlich müsste auf dem südlichen Geländeteil „Am Weiher“ schon seit Jahren ein Hotel, ein Hallenbad, eine Stadthalle, Wohnungen, ein Gelenkzentrum, Arztpraxen, ein Seniorenheim, Reihenhäuser und Räume für betreutes Wohnen errichtet worden sein. Diese Ideen waren nämlich in den vergangenen 15 Jahren von wechselnden Magistrats- und Stadtverordneten-Mehrheiten vorgetragen worden. Eine Realisierung kam jedoch nicht zustande. Erst – noch in der Amtszeit von Bürgermeister Harald Schindler (SPD) sowie dem damaligen Ersten Stadtrat Bert Haus (CDU) – sollte es ein deutscher Investor aus dem Rheinhessischen sein, dann setzte man Hoffnungen auf chinesisches Kapital, das der Investor für das Projekt aus dem Land des Lächelns aquirieren wollte. In Nibelungentreue wurde jahrelang an der Hotel-Stadthallen-Hallenbad-Idee festgehalten, bis sie sich schließlich als Fata Morgana erwies. Vielleicht wurde auch deshalb so lange an dieser Idee festgehalten, weil eine neue Stadthalle an dieser Stelle der beste Standort gewesen wäre. Und ein neues Hallenbad hätte dazu natürlich gut gepasst. Doch nicht nur Probleme des damaligen Investors, sondern auch die schlechte Finanzausstattung der Stadt ließen den Wunschtraum zerplatzen. Zuletzt, in der Ära von Ex-Bürgermeisterin Angelika Munck (FWG), sollte es dann ein Gelenkzentrum sein. Doch auch daraus wurde bekanntlich nichts. Nun werden dort komfortable Wohnungen gebaut – noch nicht einmal Eigentumswohnungen, sondern Mietwohnungen, die zurzeit auf dem Wohnungsmarkt begehrt sind.

Auf dem benachbarten Grundstück, das sich in Richtung Einkaufszentrum orientiert, wird es dann eine gemischte Bebauung geben. Eigentumswohnungen, Arztpraxen sowie einige Geschäftsräume werden dort entstehen. Doch dies ist im Moment noch alles Zukunftsmusik. Gestern Nachmittag wurden die ersten Spatenstiche vorgenommen, zu denen die Investoren, Henrik Knodel und das Architektenbüro Faerber, städtische Vertreter ebenso eingeladen hatten wie die Vertreter der Banken, die das Bauprojekt finanzieren, sowie Mitarbeiter der bauausführenden Firma. Bekanntlich waren die Investoren bei dem Wettbewerb auch erfolgreich, weil sie eine Finanzierungszusage der Banken vorweisen konnten. Investiert werden auf dem Gelände 12,5 Millionen Euro.

 

40 Prozent fast vermietet

 

Die Nachfrage nach den 60 hochwertigen Mietwohnungen sei bereits vor der Vollendung der Gebäude sehr groß, erklärte Henrik Knodel. Denn obwohl die Wohnungen erst ab Dezember 2016 bezugsfertig sein werden, würden für fast 40 Prozent der Wohnungen noch in diesem Monat die Mietverträge abgeschlossen. Paare jeden Alters, Familien und Singles könnten sich in den Vier-, Drei - und Zweizimmerwohnungen wohlfühlen. Ein Wohnhof biete Raum für Begegnungen außerhalb der Wohnungen „Dank der Tiefgarage stehen die Autos bequem zugänglich unter der Erde und beeinträchtigen nicht die Aufenthaltsqualität in den Außenbereichen“, erläuterte der Bauherr. Nachhaltig sei auch die Energieversorgung durch ein Blockheizkraftwerk mit Pellets.

(meh)
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