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Blechlawine: Erneuerung der Fahrbahndecke in Marxheim sorgt für Behinderungen

Von Manche Weilbacher sehen sich von den Folgen der Baustelle am Ortseingang Richtung Hofheim-Marxheim in ihrer Forderung nach einer schnellen Umsetzung der Umgehungsstraße bestätigt.
Staus stehen hier auf der Tagesordnung: An der Baustelle zwischen Marxheim und Weilbach geht vor allem während der Hauptverkehrszeit nichts. Staus stehen hier auf der Tagesordnung: An der Baustelle zwischen Marxheim und Weilbach geht vor allem während der Hauptverkehrszeit nichts.
Weilbach. 

Der Verein „Weilbach wehrt sich“ (WWS) beklagt die „schier endlosen Staus“ im Berufsverkehr. „Jetzt sieht die Öffentlichkeit einmal ganz deutlich, was für eine Verkehrslawine sich täglich durch Weilbach wälzt“, schreibt der stellvertretende Vorsitzende Werner Siebel. Solange der Verkehr einigermaßen fließt, falle die Masse der Fahrzeuge nicht so sehr auf. Die momentane Baustellensituation verdeutliche die seit Jahren bestehende Belastung. Siebel betont, dass die gegenwärtigen Probleme nicht bestehen würden, wenn es eine Umgehung gäbe. Zumindest ein Gutes haben die Staus zu den Hauptverkehrszeiten: Sie ermöglichten den WWS-Mitstreitern, zahlreiche wartende Autofahrer mit ihrem Anliegen zu erreichen.

Die Kämpfer für die Umgehungsstraße verteilten Flugblätter an Fahrzeughalter, die wegen der Baustelle feststeckten. Mit den Handzetteln wurden die Verkehrsteilnehmer um Unterstützung gebeten. Sie sollen sich bei den Verkehrsministerien des Bundes, des Landes und bei Hessen Mobil dafür einsetzen, dass die Weilbacher Umgehungsstraße so schnell wie möglich gebaut wird. WWS will erreichen, dass noch in diesem Jahr mit dem ersten Bauabschnitt begonnen wird.

Der Verein bezweifelt weiterhin, dass die Politik ihr Möglichstes tut. Ankündigungen des Flörsheimer Bürgermeisters Michael Antenbrink (SPD), die Umgehung könne eventuell bis 2024 fertig sein, müsse man angesichts der anstehenden Bürgermeisterwahl mit Vorsicht aufnehmen. Vor Wahlen seien immer wieder Termine für Baubeginn und Fertigstellung genannt worden, die alle verstrichen, argumentiert Werner Siebel.

Archäologische Funde

Skeptisch mache auch der Umstand, dass die im Dezember beschlossene dritte Offenlegung des Bebauungsplans immer noch nicht erfolgt sei. Siebel wundert sich auch, warum ein Institut, das mögliche archäologische Funde entlang der Trasse überprüfen soll, seit einem Jahr nicht mehr kontaktiert wurde. Verwaltungschef Antenbrink erklärt die verzögerte Offenlegung des Bebauungsplans mit der noch nicht abgeschlossenen Regelung von Ausgleichsflächen. Er sprach von „kleinen technischen Problemen“. Die archäologische Untersuchung solle parallel zu den Bauarbeiten durchgeführt werden.

Werner Siebel erinnert daran, dass der Bau der Umgehung erst beginnen kann, wenn für beide Abschnitte Baurecht geschaffen wurde. Schnelles und nachdrückliches Handeln sei notwendig. Zudem weist das WWS-Vorstandsmitglied darauf hin, dass Weilbach weiteres „Ungemach“ droht. Die Rede ist vom geplanten Kiesabbau zwischen der L 3265 und der A 66. „Die Anlieger dort befürchten Lärm, Staub sowie zusätzlichen Lkw-Verkehr, schreibt Siebel. WWS fordert die umgehende Einberufung der Verkehrskommission, um die genannten Probleme zu erörtern.

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