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Frankfurter Bürgerpreis: Große Ehren für den Westen

Frankfurt. 

Gestern haben die Stadt Frankfurt und die Stiftung der Frankfurter Sparkasse im Kaisersaal des Römers zum 8. Mal den Frankfurter Bürgerpreis für vorbildliches ehrenamtliches Engagement, verbunden mit Preisgeldern in Höhe von 8250 Euro, verliehen. Großer Gewinner war dabei der Frankfurter Westen: Dort ist das Ehrenamt offensichtlich so vorbildlich, dass gleich fünf der 16 Preisträger aus Stadtteilen westlich der Autobahn 5 stammten.

Für sein Lebenswerk geehrt wurde Ernst-Josef Robiné, der Vorsitzende der Stiftergemeinschaft Justinuskirche (Preisgeld: 1000 Euro). Er widmet seine Arbeit seit mehr als 25 Jahren dem Erhalt der ältesten Kirche Frankfurts, sorgt sich um den Bauunterhalt, katalogisiert Kunstobjekte und kümmert sich um Aufgaben der Restaurierung. Dazu organisiert er bis zu 90 Führungen pro Jahr. Quasi als „Hobby“ pflegt er (mit Helfern) den Kräutergarten der Kirche und schreibt Broschüren und Kinder-Führer.

In der Kategorie „Alltagshelden“ wurde Doro Furch ausgezeichnet, die seit 2011 die Theater-AG der Griesheimer Berthold-Otto-Schule leitet. Mit etwa 20 Kindern führt sie zwei Theaterstücke pro Jahr auf. Das fördert Ausdauer, Disziplin, Konzentrationsfähigkeit und nicht zuletzt die sprachlichen Ausdrucksfähigkeiten der Kinder (250 Euro). Ebenfalls 250 Euro gab es für die „Peña Flamenca Los Cabales“, ein Höchster Verein, der Kinder verschiedener Nationen über die gemeinsame Leidenschaft für den Flamenco-Tanz verbindet. Auch das fördert Motivation, Rücksichtnahme und Selbstvertrauen.

Jeweils 500 Euro gab es für den Kultur- und Förderkreis Sossenheim (KuFö) und das Höchster „Theater in der Schleifergasse“ (TidS). Der KuFö stellt seit 1997 jährlich ein vielfältiges Kulturprogramm für den Stadtteil auf die Beine, bestehend aus Theater, Kunst und vielem mehr. Wer’s nicht glaubt, sollte heute um 18 Uhr zum Kultursommer auf den Sossenheimer Kirchberg kommen. Das „Theater in der Schleifergasse“ wurde 1993 von Mitgliedern der katholischen Kirchengemeinde St. Josef aus Höchst gegründet und spielt seit 2007 jährlich auch „open air“ zum Schlossfest im Rektoratsgärtchen neben der Justinuskirche. Das Besondere ist der Einsatz des „TidS“ für Menschen mit Behinderungen, denen sie eigene Vorstellungen reservieren.

(hv)
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