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Bürgermeisterkandidat: Galf sieht gute Basis für Zusammenarbeit mit Bernd Blisch (CDU)

Einen besonderen Gast konnte die Grün-Alternative Liste (Galf) bei ihrer Klausurtagung in Naurod begrüßen: den CDU-Mann Bernd Blisch.
Wird von der Galf unterstützt: Bernd Blisch. Foto: Hans Nietner Wird von der Galf unterstützt: Bernd Blisch.
Flörsheim. 

Kommunalpolitik erfordert ein ständiges Zurückblicken und Vorausplanen. Die Flörsheimer Wählergemeinschaft der Grünen Alternativen Liste (Galf) zieht sich dazu jeden Herbst auf eine dreitägige Klausurtagung zurück. Dabei bleiben die Grünen normalerweise unter sich. In diesem Jahr begrüßte die Galf jedoch einen CDU-Mann als Gast: Bernd Blisch, Bürgermeisterkandidat des Viererbündnisses, besuchte die 18 Teilnehmer in Naurod. Die Galf schickt den Christdemokraten am 27. Mai 2018 gemeinsam mit CDU, Freien Bürgern und FDP ins Rennen.

In der Diskussion mit Blisch habe man an vielen Stellen Übereinstimmungen festgestellt, erklärt Galf-Chefin Renate Mohr, die den Austausch als „gute Basis für eine künftige konstruktive Zusammenarbeit“ wertet. So seien Blisch und die Galf beispielsweise zu dem Schluss gekommen, dass man Flörsheim „nicht noch mehr zubauen“ wolle. In der Mainstadt gebe es bereits genug Baustellen, sagt Renate Mohr. Sie begrüße außerdem die Ankündigung des Bürgermeisterkandidaten, mit den Vertretern aller Fraktionen im Magistrat zusammenarbeiten zu wollen.

Bei den Themen Haushalt und Finanzen konnten die Galf-Anhänger mir einem Experten aus den eigenen Reihen diskutieren: Erster Stadtrat und Kämmerer Sven Heß lieferte eine Präsentation zu den Rahmenbedingungen des kommenden städtischen Haushalts. Die „intensiven Beratungen“ hätten sich um die Frage des rechtlich vorgeschriebenen und von der Kommunalaufsicht geforderten Haushaltsausgleichs gedreht. Die Galf arbeite an konkreten Vorschlägen, erklärt Renate Mohr. Steuererhöhungen solle es jedoch nicht geben.

Die Verkehrssituation – insbesondere der Radverkehr – liegt der Galf schon lange am Herzen. Mit dem Fortschritt beim 2016 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Radverkehrskonzept sind die Grünen überhaupt nicht zufrieden. Bisher sei kaum eine Maßnahme umgesetzt worden, moniert Renate Mohr. Die Galf-Fraktion werde Anträge vorbereiten und auf die Umsetzung drängen. Bei ihren Beratungen verständigten sich die Grünen auch darauf, künftig bei der Sanierung aller Straßen auf ausreichende Flächen für Radfahrer und Fußgänger zu achten. Die Arbeitsprozesse und internen Strukturen der Wählergemeinschaft beschäftigten die Galf ebenfalls. Auf der Klausurtagung bemühten sich die Aktiven darum, die vielfältigen Aufgaben der Fraktion und der übrigen Galf-Anhänger, gerade im Hinblick auf die Bürgermeisterwahl, zu verbessern. Auslöser für die Neustrukturierung sei ein Zuwachs an Mitstreitern gewesen, so Renate Mohr. Die Galf habe seit dem Sommer vier neue Unterstützer dazu gewonnen.

(sas)

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