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Gewerbe als Lärmschutz

Von Das Ergebnis der Mediation für das Baugebiet Schokoladenfabrik führte zur Neufassung von Bebauungsplänen. Dies nahmen die Grünen zum Anlass,einen Ortstermin mit Baudezernentin Karin Schnick anzubieten. Anwohner sollten Wünsche und Sorgen äußern.
Tristesse auf dem Gelände der Schokoladenfabrik. Der Grüne Winfried Pohl (links) begrüßte besorgte heutige und künftige Bewohner.	Foto: Reuß Tristesse auf dem Gelände der Schokoladenfabrik. Der Grüne Winfried Pohl (links) begrüßte besorgte heutige und künftige Bewohner. Foto: Reuß
Hattersheim. 

Nachdem ein neuer Bebauungsplan über das Baugebiet Schokoladenfabrik gelegt wurde, der das ehemalige Wellpappe-Gelände vom Industriegebiet in ein Mischgebiet mit Gewerbe- und Wohnbebauung umwandelt (wir berichteten), sorgen sich Menschen aus den angrenzenden Häusern um die Form der künftigen Bebauung. Bisher war nicht klar, wie das Areal im Besitz der Firma Holfelder weiter genutzt würde. Als Ergebnis der Mediation werden unbebaute Grundstücke im Besitz von Holfelder und Nestlé künftig zu 50 Prozent als Wohnfläche und zu 40 Prozent als Gewerbestandort genutzt.

 

Zwei Interessenten

 

Für das Holfelder-Areal an der Voltastraße seien zwei Bauträger im Gespräch, die Wohnungen errichten wollen, und ein Unternehmen, das Gewerbeflächen baue, erklärte Erste Stadträtin Karin Schnick den interessierten Zuhörern. Die Gewerbeansiedlung solle sich in Form eines Riegels entlang der Voltastraße erstrecken, um die Wohnhäuser gegen den Lärm der Bahnlinie abzuschirmen. Interesse an dem neuen Gewerbestandort hätten unter anderem der Hattersheimer Heizungsbauer Mangold und ein Steinmetzbetrieb aus der Mainzer Landstraße geäußert.

Das Thema Lärmschutz ist mit der Umwandlung des Geländes vom Industrie- zum Mischgebiet aber nicht vom Tisch: Da auf dem Holfelder-Gelände auch Wohnhäuser entstehen sollen, sind Spannungen mit den westlich angrenzenden Industriestandorten zu erwarten. „Wir wollen den Konflikt nicht nach Westen tragen“, sagte Schnick. Das Problem müsse auf dem Holfelder-Gelände – eventuell mit einem Lärmschutzwall – gelöst werden. Da die Ex-Wellpappe von denselben Bauträgern entwickelt werde, wie die bestehenden Mehrfamilienhäuser, sei mit Wohngebäuden in ähnlicher Größenordnung zu rechnen.
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