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Zeitung in der Grundschule: Hier wird das Wasser „gewaschen“

Das Projekt Zeitung in der Grundschule (ZING) macht Schüler zu Reportern und führt sie an Orte, an die sie normalerweise nicht kommen würden. Hier berichtet die Klasse 4 d der Friedrich-List Schule Nied mit ihrer Lehrerin Kim Marina Reitzammer über die Kläranlage in Niederrad.
Ein romantischer Blick in die Unterwelt der Abwasserreinigungsanlage. Dieser Teil in Niederrad steht unter Denkmalschutz. Bilder > Ein romantischer Blick in die Unterwelt der Abwasserreinigungsanlage. Dieser Teil in Niederrad steht unter Denkmalschutz.
Niederrad. 

Ein schön angelegter, klarer Teich mit großen Fischen ist nicht das Erste, was einem zum Thema Abwasserreinigung einfällt. Doch genau mit diesem Lebensraum Teich wird man bei der Stadtentwässerung in Niederrad empfangen. Und es wird deutlich, dass es beim Thema Kläranlage um den Schutz unseres wichtigsten Lebensmittels geht – um das Wasser.

Frankfurt am Main produziert täglich eine Abwassermenge von etwa 300 Millionen Liter. Ein Kanalnetz von rund 1600 Kilometern Länge, die Abwasserreinigungsanlagen in Niederrad und Sindlingen, zwei der größten Kläranlagen in Hessen sowie eine Schlammentwässerungs- und -verbrennungsanlage sind diesem Ansturm gewachsen. Und so fließt am Ablauf der Klärwerke nach einer ungefähr 20-stündigen, aufwändigen und hochtechnisierten Reinigungsprozedur klares Wasser in bester Qualität zurück in den Main.

Auch ein bisschen Umweltschutz

Jürgen Schlund ist 69 Jahre alt und arbeitet seit 39 Jahre lang bei der Stadtentwässerung in Niederrad. Seit vier Jahren ist er eigentlich in Rente.

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Die Abwasserreinigung hat in Frankfurt eine lange Tradition. Bereits vor 140 Jahren begann man mit dem Kanalbau, um große Abwassermengen abzuleiten und damit Krankheiten und Epidemien, wie Cholera und Typhus entgegenzuwirken. Die Technik musste natürlich mit der Zeit immer wieder steigenden Anforderungen angepasst werden. Heute ist die Stadtentwässerung Frankfurt ein modernes und leistungsfähiges Unternehmen, das auch einen großen Wert auf Wissensvermittlung legt. Die 400 Mitarbeiter der beiden Anlagen stehen für ein breites Wissensspektrum, das sie gerne an Auszubildende, Praktikanten und Diplomanden weitergeben.

Am 12. September lädt die Stadtentwässerung zu einem Besichtigungstag ein. Interessierte haben an diesem Tag die Möglichkeit zwei verschiedene Besichtigungstouren zu buchen. Nähere Informationen hierzu findet man unter: www.stadtentwaesserung-frankfurt.de

Mohamed Afras, Sugesh Bavananthan, Matteo Brack, Bedirhan Erbas, Leni Hammer, Mattes Hofmann, Ersad Kukuljac, Halima Laghzaoui, Emilia Mutlag, Mert Öcalan, Harpreet Pelia, Marko Pelivan, Greta Prause, Manuel Preiser, Soraya Tanouti, Amina Turajlic, Nick Wildt, Anna Wirtshofer-Ferragut, Kibret Yafiet, Melisa Zemaj, Jonathan Zeweldi

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