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Hier zapft der OB-Bewerber

Der weißblaue Himmel über dem Unterliederbacher Oktoberfestzelt war von Regenwolken verhangen, klarte aber auf, als Stadtkämmerer Uwe Becker mit bloß zwei Schlägen, das Bier zum Fließen brachte.
Kämmerer Uwe Becker schwingt den Hammer, Dr. Matthias Zimmer (l.) unterstützt mental: Der Festbieranstich in Unterliederbach. Foto: Rainer Rüffer Kämmerer Uwe Becker schwingt den Hammer, Dr. Matthias Zimmer (l.) unterstützt mental: Der Festbieranstich in Unterliederbach.
Unterliederbach. 

Zum zweiten Mal stemmte Markus Wolle zusammen mit der Familie Natalie und Eugen Lich die Organisation eines zwar kurzen, doch intensiven Oktoberfest-Vergnügens im Herzen von Unterliederbach, wo seit rund zwei Jahren der Edeka-Markt der Lichs zu Hause ist. Prominente Schirmherren waren der Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Matthias Zimmer und Stadtkämmerer Uwe Becker.

„Normalerweise sind es die Mittel, die wir fließen lassen. Heute ist es das Bier!“, sagte Becker, der die Ehre hatte, den Anstich zu übernehmen. So schwungvoll wie Becker das erste Bierfass geöffnet hat, habe er schon mal seine „oberbürgermeisterlichen Qualitäten“ unter Beweis gestellt, kommentierte der CDU-Kollege Zimmer – Becker will zur Frankfurter Oberbürgermeisterwahl 2017 antreten.

Bei der Premiere im vergangenen Jahr waren es 520 Besucher, dieses Jahr kamen allein am Samstag bis Mitternacht 580 Gäste. „Obwohl wir erschwerte Startbedingungen hatten, denn nachmittags spielte die Eintracht Frankfurt gegen den HSV“, sagte Natalie Lich. Erstmals wurde Eintritt verlangt. Der Grund war, dass ein großer Sponsor aus dem Jahr 2014 dieses Mal wegfiel. Eine Maß kostete in Unterliederbach 6.50 Euro und war damit zwei Euro billiger als auf dem Frankfurter Oktoberfest. „Mit unserem Unterliederbacher Oktoberfest wollen wir Leute zusammenbringen und ins Gespräch nach dem Motto: Hock di’ zu uns. Prost auf Di.“, betont Markus Wolle. Bei strömendem Regen war das Festzelt eigenhändig aufgebaut worden: Das habe Geld gespart. Und der Vergleich zu München? „Die Münchner haben ihr Bier, Brez’n und Fleischspezialitäten. Wir bieten das alles auch und sind gleichzeitig Apfelweinhauptstadt.“, resümiert Uwe Becker. Außerdem ging es beim Unterliederbacher Oktoberfest auch ums Helfen. Das Deutsche Rote Kreuz warb dafür, eine Typisierung für die Deutsche Stammzellenspenderdatei vornehmen zu lassen, und auch im Bierzelt wurde dafür kräftig die Werbungtrommel gerührt, damit in Zukunft Ärzte noch mehr Menschen mit Blutkrebs helfen können.

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