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Ausflug der Hostatoschule: Himmlische Zeit

Die Klasse 3 c der Hostatoschule in Höchst und ihre Lehrerin Marianna Papadopoulou sind in Langenhain den Sternen ein kleines bisschen näher gekommen.
Ursula Boesenberg und ein Modell der Erde. Bilder > Ursula Boesenberg und ein Modell der Erde.
Langenhain/Höchst. 

Von weitem sieht man das sechs mal zwölf Meter große, kastenförmige Holzhaus. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass das die Sternwarte ist. In diesem Holzhaus aber verbirgt sich mehr als man denkt. Auffallend ist im Aufenthaltsraum der Sonnenschirm, auf dem lauter Sternbilder zu sehen sind. An der Wand hängen viele Bilder von Planeten und im Teleskopraum stehen drei Teleskope. Das Dach lässt sich öffnen. So kann man mit den Teleskopen ins Freie gucken und das Weltall erforschen. Das lateinische Wort für Sternwarte ist nämlich Observatorium und bedeutet „beobachten“.

 

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Der Verein „Volkssternwarte Hofheim/Marxheim“ kümmert sich um die Sternwarte. Er wurde 1976 unter anderem von Hermann Minor gegründet. Der Verein hat 80 Mitglieder, wovon 15 auch Mitarbeiter der Sternwarte sind. Das machen sie nebenbei und ohne Entgelt – aus Liebe zur Sternkunde. Das gilt auch für Ursula Boesenberg: „Ich arbeite hier, weil es mein Hobby ist.“ Ihre Aufgabe ist es, den Leuten Wissen über Sterne, Sternbilder und Sternkunde zu vermitteln. Sie möchte die Freude an den Sternen wecken, so wie sie mal bei ihr geweckt wurde.

Ursula Boesenberg ist schon als kleines Kind mit der Astronomie in Berührung gekommen, berichtet sie. Ihr Vater hat ihr abends, genauso wie in dem bekannten Merksatz (siehe Bericht „So merkt man sich’s“ rechts unten) jeden Samstag den Himmel erklärt.

Heute erklärt sie selbst ganz vielen Menschen den Himmel und vieles mehr. Dass sie das an der Sternwarte machen kann, ist etwas Besonderes, denn sie hat die Sternwarte mitgebaut. Die Sternwarte ist klein und niedlich, und die Menschen kommen von überall her, um abends in den Himmel zu schauen.

Samstags sowie montags bis mittwochs kann man die Sternwarte besuchen. Als Gruppe sollte man sich aber anmelden, Telefon (0 61 92) 63 63. Nach Einbruch der Dunkelheit kann man in die Sterne schauen, wenn es nicht bewölkt ist.

Lisa Bassam, Ali-Resa Ahmadi, Chiara Leibold, Andrzej Wawruch, Ikram Negash, Leo Baumjohann, Valentina Filipovic und Martin Basic

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