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Höhenflug mit dem Rad

Von Auf dem Rathausplatz, mitten im Herzen der Stadt, gab es am Wochenende bereits zum 20. Mal einen Fahrrad-Aktionstag. Ein Weltrekordler war auch dabei – und begeisterte nicht nur als „Hochspringer“.
Mit dem Rad über die Hochsprung-Latte. Große und kleine Zuschauer waren von den Kunststücken Max Schroms begeistert. Foto: Maik Reuß Mit dem Rad über die Hochsprung-Latte. Große und kleine Zuschauer waren von den Kunststücken Max Schroms begeistert.
Eschborn. 

Was als Veranstaltung im kleinen Rahmen 1986 begonnen hatte, ist mittlerweile ein fester Bestandteil im Terminkalender der Eschborner Bürger. „Wir hatten damals ohne große Ambitionen diesen Tag ins Leben gerufen. Wir konnten nicht davon ausgehen, dass sich dieser Termin so etabliert und wir 20 Jahre später tatsächlich ein Jubiläum feiern können“, sagte Thomas Buch vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Eschborn/Schwalbach. Gemeinsam mit Karl-Heinz Niemann, den meisten Besuchern nur als „Knecke“ bekannt, hat der inzwischen 59-Jährige in all den Jahren für einen reibungslosen Ablauf des Aktionstags gesorgt.

In diesem Jahr hatte Buch mit der Verpflichtung von Max Schrom wieder für einen ganz besonderen Programmpunkt gesorgt. Der Trial-Show-Fahrer sorgte für den sportlichen Höhepunkt des 20. Fahrrad-Aktionstages. Bereits vor zwei Jahren war Schrom zu Gast, in Eschborn selbst sei er aber schon öfter gewesen, verriet der Radsportler dem Kreisblatt.

Dass es sich der 27-Jährige, Inhaber von zwei Weltrekorden, auch in diesem Jahr nicht nehmen ließ, die Zuschauer mit seinen waghalsigen Aktionen zu begeistern, war angesichts seines vollen Terminkalenders gar nicht selbstverständlich. „In dieser Woche fliege ich zu einem Auftritt nach Shanghai, am 1. Mai bin ich dann aber schon wieder hier“, sagte er mit Blick auf den Radsport-Klassiker „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“, bei dem er ebenfalls eine Kostprobe seines Können abgeben wird.

Als einer von nur zwei Sportlern auf der ganzen Welt fährt Max Schrom bei seinen Shows mittlerweile auch auf einem Rennrad. Im vergangenen Jahr hat er das handelsübliche Fahrrad in sein Programm aufgenommen. Besonders schwierig ist diese Disziplin dann, wenn es – wie am Wochenende in Eschborn – regnet. „Das macht die Sache nicht leichter, aber auch daran muss man sich gewöhnen“, schmunzelte der Student der Kunststofftechnik, während er vor seinem Auftritt seine notwendige Ausrüstung zusammensuchte und sich auf die Show vorbereitete. Diese dauerte dann mit ihren Sprüngen und dem Fahren auf nur einem Rad etwas länger als eine Viertelstunde. Die Zuschauer, die am Rand des abgesteckten Courts Beifall klatschten, waren von dieser Show begeistert.

Eine knappe halbe Stunde zuvor hatten sie sich noch an den Darbietungen von Manfred Hartung und dessen Sohn Dominik erfreut. Die beiden Einrad-Akrobaten boten, nachdem sie ihre Fahrkünste gezeigt hatten, sogar noch einen Einrad-Workshop an. Gerade die jüngeren Besucher nahmen dieses Angebot dankend an und ließen sich von den beiden Künstlern alle Tipps und Kniffe im Bezug auf das wacklige Gestell geben.

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