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Hudel führt eine Liste mit lokaler Prominenz an

Günter Pabst, Enrico Straka, Jörg Janata – einige UL-Leute treten bei der Kommunalwahl am 6. März nächsten Jahres für die SPD an.
Hartmut Hudel Foto: Hans Nietner (Hans Nietner) Hartmut Hudel
Schwalbach. 

Die SPD hat dazugelernt. Diesmal versteckt sie ihre Sympathieträgerin Nancy Faeser nicht auf dem 37. und letzten Platz ihrer Liste. Die Landtagsabgeordnete steht auf Position 2 der diesmal 50-köpfigen Mannschaft, die sich am 6. März 2016 daran macht, Schwalbachs schwarz-grüne Koalition abzulösen und „die erfolgreiche Arbeit der Bürgermeisterin Christiane Augsburger mit einer Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung zu unterlegen“. Das ist eine klare Ansage – und Faeser soll an exponierter Stelle dabei helfen, das ehrgeizige Ziel zu erreichen. 2011 hatte sich die Anwältin ganz hinten einordnen lassen, wurde von den Wählern aber auf Platz 2 gehievt. Die Genossin nahm das Mandat an, obwohl sie schon damals auch auf Landesebene eine starke Rolle bei der SPD gespielt hatte.

Auf den ersten 12 Plätzen der am Dienstagabend verabschiedeten Liste hat sich nicht allzu viel getan. Dort tauchen im Wesentlichen die Sozialdemokraten auf, die schon jetzt mitmischen. Spitzenkandidat ist erneut der umsichtige Hartmut Hudel, der die derzeit zwölfköpfige Fraktion führt.

Die Partei hat es in den vergangenen Wochen und Monaten geschafft, lokale Prominenz für sich zu gewinnen. So stellen sich der Autor Lutz Ullrich (13. Platz) und die Fernsehmoderatorin Claudia Ludwig (16) ebenso zur Wahl wie Pfarrer Jan Frey (35).

Erwähnenswert, aber wenig überraschend ist, dass sich mehrere UL-Leute auf der Liste finden. Wie berichtet, tritt die linksliberale Wählergemeinschaft, die es nur in Schwalbach gibt, am 6. März nicht mehr an. UL-Stadtrat Günter Pabst (15) sowie der Stadtverordnete Enrico Straka (27) und Jörg Janata, der ohne Mandat ist, entspringen der „Konkursmasse“ und sind bereit, künftig unter der SPD-Fahne mitzuarbeiten. Hartmut Hudel freut sich über eine Liste mit „so vielen Mitgliedern, aber auch Nicht-Mitgliedern“ und Kandidaten „mit ganz unterschiedlichen Biografien“.

Die Bewerber sind verschiedenen Alters und gesellschaftlich in Schwalbach breit verankert. So sind amtierende und ehemalige Seniorenbeiratsmitglieder dabei, einige Altmeister (Albert Stegmüller, Betty Partikel) und die Sprecherin der Behinderten-Selbsthilfe, Liane Lückfeld (Platz 26). Ein Zugpferd ist der frühere Bürgerhaus-Hausmeister Josef Nickel (9). Christopher Tsilifis ist nicht mehr mit von der Partie. Er hatte sich von der SPD-Fraktion losgesagt, so dass ihr einer von 13 Sitzen verlorenging (Kreisblatt vom 20. Dezember 2014). Die Partei hatte bei der Kommunalwahl 2011 um 7,3 Prozent auf 35,6 Prozent zugelegt. Die CDU, die 2006 knapp an der absoluten Mehrheit vorbeigeschrammt war, erlitt Einbußen und ist in Schlagweite (38,2 Prozent; 14 Sitze).

Mit welchen Themen werden der SPD-Ortsverein und die Fraktion in den Wahlkampf ziehen? Hudel: „Die Kandidatinnen und Kandidaten werden nun über das Wahlprogramm beraten und einen Vorschlag für eine weitere Mitgliederversammlung erarbeiten.“ Die ersten zwölf Plätze belegen Frauen und Männer, die SPD-Stadtverordnete sind oder in einem Fall (Monika Maier) Stadträtin:

1. Hudel, Hartmut.

2. Faeser, Nancy.

3. Immisch, Alexander.

4. Fischer, Aylin.

5. Grüning, Eyke.

6. Scherer, Alexandra.

7. Hitschfeld, Jan.

8. Nied, Anita.

9. Nickel , Josef.

10. Maier, Monika.

11. Mansouri, Abdellah.

12. Roshan Moniri, Julia.

(ask)
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