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Vom „schnellen Pater“ und dem „Tempo“-Bäcker
Das Bild aus den 50er Jahren zeigt Franziskaner-Pater Frumenz Weiler (ganz vorne) mit der Frauen- und Müttergemeinschaft.	Foto: BfH Das Bild aus den 50er Jahren zeigt Franziskaner-Pater Frumenz Weiler (ganz vorne) mit der Frauen- und Müttergemeinschaft. Foto: BfH

In Hornau war er stets bekannt als der „schnelle Pater“. Schließlich war Frumenz Weiler mit einem Damenfahrrad vom Kloster aus unterwegs und erreichte bergab hohe Geschwindigkeiten. Bis in den Herbst war er nur in Sandalen  - ohne Strümpfe - auf Tour. Solche und andere Anekdoten über den Pater, der von 1946 bis 1953 in Hornau wirkte, erfahren Interessenten in dem neuen Buch „Es gibt noch so viel zu erzählen - weitere Hornauer Geschichten“, das noch beim Verein „Bürger für Hornau“ für 8,50 Euro zu bekommen ist.

Neben den Erinnerungen an Pater Frumenz Weiler wird darin auch die Geschichte einer Bäckerei lebendig. Die Backstube der Familie Roth wurde 1999 geschlossen  - ein Grund mehr für die Hobbyhistoriker um Reinhold Reuss und Friedel Bender, sich mit diesem Geschäft ebenfalls einmal zu befassen. So erfahren die Leser, dass Adam Reus die erste Bäckerei im Haus an der Hornauer Straße führte. Bäckermeister Christian Roth lieferte später die Waren mit seinem „Tempo“-Dreirad aus. Ende 1999 schloss der Laden, das Haus wurde danach abgerissen - ein weiteres Kapitel der Hornauer Geschichte verschwand.

Dass es dennoch eine Menge zu erzählen gibt, beweisen die Freizeithistoriker in dem Büchlein, das viele alte Bilder von Menschen und Gebäuden aus dem Ort zeigt. Weitere Themen sind die Kräuterweihe zu Mariä Himmelfahrt, der Rückblick auf die Kommunion im Jahr 1949 sowie Reinhold Reuss’ erste Begegnungen mit Malerei, Musik und Dichtung.

Interessenten wenden sich an Dieter Trippe unter Telefon (0 61 95) 6 44 36.

Teamarbeit: Simon Menke befördert den Splitt per Bagger an die Steinstufen, wo das Material von Bastian Thomsen verteilt wird. So wird der Platz an der Platane am Liederbach langsam umgestaltet. Rechts sind die Mauerreste des ehemaligen Hofguts zu sehen.	Foto: Matthias Knapp
Neue Steine für alte Dorfwaage

Mitte Oktober soll es fertig sein. Die „Bürger für Hornau“ planen unterdessen bereits den nächsten Treffpunkt, der an die alte Schule erinnern soll.

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(Frank Weiner)
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