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Connie Albers öffnet ihre grüne Oase: In ihrem Garten blüht die Kunst

Der Sommer hat bei Connie Albers noch Hochsaison. Mit Kunst und Geselligkeit belebt sie seit vielen Jahren ihre grüne Oase. Dabei nimmt sie sich auch dem Thema Integration an.
Malen im Garten von Connie Albers (rechts): Yasaman hat einen bunten Vogel auf die Leinwand gepinselt. Foto: Knapp Malen im Garten von Connie Albers (rechts): Yasaman hat einen bunten Vogel auf die Leinwand gepinselt.
Fischbach. 

Ob alt oder jung, im Taunus verwurzelt oder aufgrund der Flüchtlingskrise hier gelandet: Bei Connie Albers ist jeder willkommen. Gerne öffnet sie während der warmen Jahreszeit ihren Privatgarten, damit er mit Leben erfüllt wird. Und dies gelingt der Fischbacher Künstlerin, die über ihr künstlerisches Schaffen hinaus auch noch im kirchlichen Dienst beruflich tätig ist, sehr gut. Seit fünf Jahren bietet sie Kunstliebhabern „Sonntags-Malzeiten“ an, also Workshops, in denen die Teilnehmer ihre Kreativität auf die Leinwand zaubern können. „Dabei ist es unwichtig, ob man schon einmal einen Pinsel in der Hand hatte. Es zählt der Spaß an der Sache“, erklärt Albers und freut sich immer wieder über das große Interesse an ihren Workshops. Flyer muss sie für ihre „Malzeiten“ mittlerweile kaum noch austragen. Die Angebote im Garten haben sich längst rumgesprochen.

Doch nicht nur Erwachsene können sich bei Künstlerin Albers mit Acrylfarbe oder Pastellkreide austoben. Auch Kinder liegen ihr am Herzen. Gerne bietet sie auch für Flüchtlingskinder Malaktionen an. Dabei haben die Kleinen eine Menge Spaß, können sie doch nebenbei auch durch den Garten und manchmal sogar durch das Wohnzimmer im Haus der Eppsteiner Straße toben.

Das Malen mit Staffelei und professionellem Arbeitsmaterial scheint den Flüchtlingskindern, die sich dieses Mal in Connie Albers Garten eingefunden haben, sichtlich Spaß zu bereiten. Die zehnjährige Yasaman ist, wie sie selbst berichtet, „seit einem Jahr und acht Monaten“ in Deutschland und genießt die Zeit in der Malwerkstatt. Ein großer, bunter Papagei ziert ihre Leinwand. An ihr Vorbild Connie Albers gewandt, fragt sie: „Was könnte ich noch dazu malen?“ Tipps gibt sie als Profi gerne und beschränkt sich dabei nicht nur auf Motivvorschläge. Auch in die Geheimnisse der Farbenlehre weiht sie die Kinder ein. Der siebenjährige Homan nimmt den Tipp, die Farben Rot und Gelb zu Orange zu mischen, gerne an, und ist erstaunt, auf seiner Mischpalette die Intensität der Farben so auch selbst bestimmen zu können.

Persönlich malt Connie Albers gerne Urlaubsimpressionen auf verschiedensten Leinwandgrößen. Mit Farbe und Material spielt sie gerne und bietet dem Betrachter durch den Einsatz verschiedenster Materialien auf der Leinwand eine gewisse Dreidimensionalität. Impressionistisch und doch klar strukturiert bildet sie Landschaften oder Objekte ab.

„Mein Steckenpferd sind jedoch die Engel“, erzählt die Künstlerin. Traditionell entwirft sie alljährlich einen Jahreskalender, der ihre neusten Engelkreationen aufnimmt und mit Lebensweisheiten verknüpft. Ihre Kalender-Engel haben Namen und die Botschaften am Rand des Kalenders sind, wie sie sagt, „bodenständig, damit man sie in den Alltag miteinbeziehen kann.“ Die Nachfrage nach den Kalendern ist gut. Im Selbstvertrieb können sie bei Connie Albers zu Hause käuflich erworben werden.

Um ihren Garten kontinuierlich für Kunst unterschiedlicher Art zur Verfügung zu stellen, haben sich zu den Malworkshops mittlerweile auch Lesungen hinzugesellt. Bei Knabbereien und selbstgemachtem Apfelwein lauschen Literaturliebhaber den Autoren zwischen Rosen und anderer Blütenpracht.

Künstlerin Connie Albers ist seit einiger Zeit selbst als Autorin tätig und hat gerade ihr erstes Buch, das „Engel-Impuls-Buch“ fertiggestellt. Vielleicht liest sie daraus ja schon bald in ihrem Garten. . .

Sommermärchen und „Sonntags-Malzeit“

Wer Connie Albers und ihren Sommergarten besuchen möchte, kann dies am morgigen Donnerstag, 10. August, um 18.30 Uhr tun. In ihrem Garten an der Eppsteiner Straße 50 in Fischbach erwartet die bekannte

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