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Bei 147 MTS-Schülern Impf-Schutz unklar: Masern: 54 Lehrer daheim

Wegen der Masern-Erkrankung einer Schülerin hat gestern das Gesundheitsamt an der Main-Taunus-Schule den Impf-Schutz von 1517 Schülern und 123 Lehrern überprüft.
Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes haben gestern an der MTS die Impfbücher von Schülern und Lehrern kontrolliert. Foto: Maik Reuß Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes haben gestern an der MTS die Impfbücher von Schülern und Lehrern kontrolliert.
Hofheim. 

Der vorgestern bekannt gewordene Masern-Fall einer Unterstufenschülerin der Main-Taunus-Schule (MTS) wird offenbar stärker den Schulbetrieb des Gymnasiums beeinflussen, als es Schulleiterin Sabine Buse-Stephan erwartet hatte. Bei den Impfbuchkontrollen, die gestern von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes an dem Gymnasium durchgeführt wurden, sind 147 Schüler und 54 Lehrer und weiteres Personal wegen unklaren oder unzureichenden Impfschutzes vorläufig nach Hause geschickt worden.

Insgesamt sollte nach Angaben der Schulleitung der Immun-Status der insgesamt 1517 Schülern und derzeit 123 im Schulbetrieb aktiven Lehrer überprüft werden. Einige Lehrer, darunter auch die Schulleiterin und ihr Stellvertreter, hatten bereits vorab vorsorglich ihren Impf-Status testen lassen. Da trotzdem mehr als ein Drittel der Lehrer wegfalle, müsse der Schulbetrieb erheblich umorganisiert werden, erklärte gestern Erster Kreisbeigeordneter Wolfgang Kollmeier. Die Abitur-Arbeiten, die ab 16. März laufen, sollen jedoch nach Angaben der Schule nicht gefährdet sein.

Wie der Schul- und Gesundheitsdezernent erläutert, konnte die erkrankte Schülerin, wegen der die umfassende Kontrollaktion nötig geworden war, das Krankenhaus inzwischen verlassen. Sie sei zu Hause auf dem Weg der Besserung.

Der Fall stehe in keinem Zusammenhang mit einem Schüler der benachbarten Brühlwiesenschule (BWS), wegen dessen Masernerkrankung dort vor zwei Wochen ebenfalls eine Impfbuch-Kontrollaktion nötig geworden war. Anschließend wurde Kritik laut, dass die Kontrolle damals nicht auf die Main-Taunus-Schule ausgeweitet wurden. Dies sei aus medizinisch-fachlicher Sicht nicht nötig gewesen, sagt Kollmeier. Der BWS-Schüler habe in seiner Ansteckungsphase keinen Bereich betreten, in dem er MTS-Schüler hätte anstecken können.

Das Besuchsverbot für die 147 Schüler und 54 Lehrer gilt bis 15. März, wer seinen Immun-Schutz mit Impfbuch oder Attest belegen kann, kann vorher zurück.

(ulk)
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