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Zuschuss bewilligt: Mit dem Stadtmuseum in Hattersheim geht’s endlich voran

Das Projekt Stadtmuseum geht voran. Erneut hat das Land einen Zuschuss für das Museum im historischen Werkstattgebäude auf dem ehemaligen Sarotti-Gelände bewilligt.
Ein Schild kündigt schon lange die Umbaumaßnahmen am alten Werkstattgebäude an. Nun soll es tatsächlich bald losgehen. Foto: Hans Nietner Ein Schild kündigt schon lange die Umbaumaßnahmen am alten Werkstattgebäude an. Nun soll es tatsächlich bald losgehen.
Hattersheim. 

Es geht langsam voran, aber es geht voran. Nun ist der Förderbescheid des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst zum Hattersheimer Museumsprojekt für das Jahr 2018 bei Erstem Stadtrat Karl Heinz Spengler eingegangen. „Damit können weitere, sehr wichtige Mosaiksteinchen zur Vollendung des Museumsprojektes gesetzt werden“, so Spengler in seiner Funktion als Kulturdezernent.

Geschichtsverein ist froh

Auch der Hattersheimer Geschichtsverein freut sich darüber, dass der zweite Antrag zur Einrichtung des zukünftigen Stadtmuseums positiv aufgenommen wurde. „Mit den Landesmitteln in Höhe von 58 000 Euro und dem Eigenanteil des Vereins in Höhe von 42 000 Euro können wir wie geplant die Abteilungen ,Stadtgeschichte und Archäologie‘ im historischen Werkstattgebäude einrichten“, sagt Vereinsvorsitzender Hans Franssen. Darüber hinaus soll der Entwurf für die Abteilung Industriegeschichte erstellt werden, die dann im Jahr 2019 Realität werden soll.

„Der Bescheid ist für uns gleichzeitig ein Beleg dafür, dass wir im vergangenen Jahr gute Arbeit geleistet haben“, sagt der frühere Hattersheimer Bürgermeister Hans Franssen. Er ist zufrieden, dass die Konzepte, die Museumsexpertin Marianne Jacoby, die Archäologin Dr. Franka Schwellnus und der Innenarchitekt Peter Kneip zusammen mit Vereinsvertretern erarbeitet haben, den Hessischen Museumsverband und das Ministerium überzeugen konnten.

Für die Planungsarbeit hatte das Land bereits im vergangenen Jahr 22 620 Euro bewilligt und der Hattersheimer Geschichtsverein die Komplementärmittel in Höhe von 16 380 Euro bereitgestellt.

Im September 2016 hatten Magistrat und Geschichtsverein einen Nutzungsüberlassungsvertrag für das ehemalige Werkstattgebäude abgeschlossen. Damit hat die Stadt ihr Recht, die Räume im Werkstattgebäude auf 30 Jahre mietfrei zu nutzen, an den Geschichtsverein abgetreten. Gleichzeitig wurde vereinbart, dass der Verein die Kosten und Folgekosten für das Museum sowie seine ehrenamtliche Betreuung übernimmt. Der Verein kann dabei auf die Unterstützung von Sponsoren zählen.

Karl Heinz Spengler zeigt sich optimistisch, dass zügig mit den Sanierungs- und Umbaumaßnahmen begonnen werden kann. Mit ersten Abbruch- und Säuberungsarbeiten auf dem Baugelände sei in diesen Tagen zu rechnen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Zeitplan steht

Der Zeitplan sehe vor, dass Ende dieses Jahres im westlichen Kopfbau des Gebäudes die archäologische Abteilung – von der Jungsteinzeit über die Eisenzeit bis ins frühe Mittelalter – eingerichtet wird. Gleichzeitig werde im neuen, modernen Anbau der Eingangsbereich realisiert. Dort werde sich der Museumsbesucher über die Stadt- und Kirchengeschichte sowie über die Verkehrs- und Mühlengeschichte informieren können.

(dmk)

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