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Nassovia-Ruderer trauern um Weltmeister

Der Ruderclub Nassovia Höchst trauert um seinen erfolgreichsten Ruderer. Am Mittwoch, 7.Dezember, starb Klaus-Günter Jordan im Alter von 71 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit.
Klaus-Günter Jordan (vorne) mit Erfolgspartner Wolfgang Neuss an den Rudern. Klaus-Günter Jordan (vorne) mit Erfolgspartner Wolfgang Neuss an den Rudern.
Höchst. 

Der Ruderclub Nassovia Höchst trauert um seinen erfolgreichsten Ruderer. Am Mittwoch, 7.Dezember, starb Klaus-Günter Jordan im Alter von 71 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit.

Mit seinem Partner Wolfgang Neuss bildete Jordan seinerzeit den erfolgreichsten Zweier Deutschlands. Sie gewannen drei Deutsche-, eine Europa- und eine Weltmeisterschaft. Außerdem gewannen sie als die ersten Deutsche nach dem Krieg die berühmte Henley-Regatta. Die beiden verstärkten auch wesentlich den Nassovia-Achter, der damals zu den Besten in Deutschland und Europa gehörte.

Nach seiner Trennung von Neuss wurde Klaus-Günter Jordan mit seinem neuen Partner Zumkeller aus Konstanz noch einmal Deutscher Meister und war bei der Weltmeisterschaft in Finale.

Zur Nassovia kam Jordan bereit im Alter von 15 Jahren. Von seinen Ruderfreunden wurde er "Beppo" genannt. Anfang der sechziger Jahre war er in Frankfurt so populär, dass ihn der große Rat der Frankfurter Karnevalsvereine zum Frankfurter Karnevalsprinz ernannte.

Dem Rudersport und der Nassovia blieb Jordan auch nach seiner aktiven Laufbahn treu. Er half beim Bau des neuen Bootshauses, er war Ausbilder und Trainer und arbeitete auch im Vorstand mit. Bis zu seinem Tod betreute er die Homepage der Nassovia.hk

(hk)
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