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Neue Küchenmesser mit Kirchen-Motiv

Peter Abels Messer sind scharf – und sehr begehrt.	Foto: Reuß Peter Abels Messer sind scharf – und sehr begehrt. Foto: Reuß
Höchst. 

Seit Jahren unterstützt der Höchster Messerschmied Peter Abel die Stiftergemeinschaft Justinuskirche mit diversen Aktionen, um Geld für die Restaurierungsvorhaben zu sammeln. Eine dieser Aktionen ist so beliebt, dass Abel sich vor Anfragen kaum retten kann: Jedes Jahr zum Höchster Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende bringt er ein neues Brötchenmesser heraus, dessen superscharfe Klinge ein Höchster Motiv ziert. Dieses Jahr ist es die Justinuskirche in Verbindung mit der Jakobsmuschel, denn seit diesem Jahr ist die älteste Kirche Frankfurts wieder offiziell Station am Jakobsweg, wie sie es schon im Mittelalter auf der -Route von der freien Reichsstadt Frankfurt in das wichtigste Erzbistum des Reiches, Mainz, war.

Peter Abel wird das Messer zum Höchster Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende, dem 29. und 30. November, an seinem Stand im Hof des Höchster Schlosses für 8,50 Euro anbieten. Wer ganz sicher gehen will: Es ist auch schon jetzt in seinem Ladengeschäft an der Bolongarostraße 162 zu haben. Für Sammler seiner Messer – die gibt es inzwischen reichlich – hat Abel auch ein früheres Motiv wiederaufgelegt, das eine Ansicht des Höchster Schlosses zeigt. Die kleinen Messerchen mit Höchster Motiven auf der Klinge, die Abel jedes Jahr zum Weihnachtsmarkt anfertigt, haben sich inzwischen zum echten Verkaufsschlager „made in Höchst“ entwickelt und werden bis nach Übersee an Exil-Höchster verschickt.

Peter Abel hat treue Stammkunden, die sein Fachwissen und seinen Perfektionismus schätzen. Jedes Jahr produziert Abel die extrem scharfen Allzweckwaffen für die Küche mit einem anderen Motiv, das sich meist von der Justinuskirche ableitet. Auf der Klinge war im Miniaturformat etwa schon das Portal der Justinuskirche abgebildet, als es zur Sanierung anstand. Akribisch erstellt Peter Abel dafür Vorlagen, die er mit gekonntem Blick für die notwendigen Details Schritt für Schritt verkleinert – so lange, bis sie auf die schmalen Klingen der Brötchenmesser passen. Rund sieben Millimeter ist die Vorlage am Ende nur noch groß, ehe sie in die Schneiden der Kneipchen geätzt wird. Der Erlös, den Peter Abel mit den Messern erwirtschaftet, kommt dem Erhalt der Justinuskirche durch die Stiftergemeinschaft zugute.

(hv)
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