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Projekttage zu Palästina

Das „Ashtar-Theatre“ aus Ramallah im Westjordanland besucht die Albert-Einstein-Schule.
Schwalbach. 

Die Gast-Schauspieler des „Ashtar-Theatre“ sind zwischen 16 und 22 Jahren alt und stammen überwiegend aus dem Westjordanland, einer sogar aus dem umkämpften Gebiet des Gazastreifens. Sie touren derzeit durch Europa. Im Rahmen der Interkulturellen Wochen der Stadt Schwalbach und in Zusammenarbeit mit dem Jugendbildungswerk Schwalbach sind diese jugendlichen Schauspieler von kommenden Dienstag an drei Tage lang zu Gast in den Familien von AES-Schülern.

Zwei Tage werden sich Abiturienten der Albert-Einstein-Schule (AES) auf besondere Art mit der hochaktuellen Problematik des Palästinakonfliktes beschäftigen. Zum einen werden zwei Kurse Darstellendes Spiel der Stufe Q 3 einen ganzen Tag einen Theater-Workshop zusammen mit dem „Ashtar-Theatre“ aus Ramallah im Westjordanland verbringen.

„Gaza Monologe“

Zum anderen wird sich die komplette Jahrgangsstufe Q 3 der AES mit dem Palästinakonflikt beschäftigen. Professor Gerd Krell wird an diesem Projekttag, der im Bürgerhaus Schwalbach stattfinden wird, in einem Einführungsreferat einen Überblick über die Genese des Palästinakonfliktes geben. Anschließend wird der Film „Das Herz von Jenin“ gezeigt werden, ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2008. Er erzählt die Geschichte des Palästinensers Ismail Khatib aus Jenin, der die Organe seines von israelischen Soldaten erschossenen Sohnes an israelische Kinder spendete.

Im dritten Themenblock wird das „Ashtar Theatre“ aus Ramallah die „Gaza Monologe“ spielen. Es handelt sich dabei um von Jugendlichen verfasste Texte, die sich mit der Situation in Palästina befassen.

Am Ende des Projekttages steht ein Podiumsgespräch zwischen den Schauspielern und den Schülern der Q 3 der AES.

(hk)
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