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5000 Euro pro Quadratmeter: Rosenberg-Areal: Häuser für den großen Geldbeutel

Von Der Verkauf der Wohnungen auf dem ehemaligen Hotelgelände am Rosenberg hat begonnen. Der Investor ist mit den ersten Reaktionen zufrieden.
Prima Lage, hohe Preise: So sollen die Häuser auf dem Rosenberg-Areal einmal aussehen. Prima Lage, hohe Preise: So sollen die Häuser auf dem Rosenberg-Areal einmal aussehen.
Marxheim. 

Echtholzparkett, Fußbodenheizung, Duschen mit Rainshower, smartphonegestützte Wechselsprechanlagen, bodentiefe Fenster. Penthäuser mit großen Dachterrassen, die anderen Wohnungen haben Balkon, Loggia, Terrasse oder einen größeren Gartenanteil. „Einnen sehr hohen Ausstattungsstand“ nennt dies Ralf Sadowski, Niederlassungsleiter der Wilma Wohnen Süd GmbH.

Die Rede ist von den 46 Eigentumswohnungen, die in diesem Jahr auf dem Grundstück des ehemaligen Hotels am Rosenberg gebaut werden sollen. Die Abbrucharbeiten haben im Januar begonnen, von Hofheims einstiger Vorzeigeherberge ist nicht mehr viel übrig geblieben. Eine Baugenehmigung liegt zwar noch nicht auf dem Tisch, sagt Sadowski, aber da in solchen Fällen ein reger Dialog mit dem zuständigen Bauamt stattfindet, will das nichts heißen. Sadowski rechnet jedenfalls, dass das erwartete Schreiben aus dem Landratsamt rechtzeitig eintrifft und im April mit den Erdarbeiten begonnen werden kann.

Manche werden dies mit recht großem Interesse beobachten, vor allem die potenziellen Käufer. Seit Monaten haben viele bei der Wilma ihr Interesse bekundet, sie alle wurden zum Beginn des offiziellen Verkaufsstarts Ende Februar angeschrieben. Hofheimer sind dabei, auswärtige ebenso. Manche interessieren sich für eine größere Wohnung, Kapitalanleger haben es verstärkt auf die so knappen kleinen Wohnungen abgesehen. Für jeden Größenbedarf ist etwas dabei; die Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen haben Wohnflächen von 65 bis 220 Quadratmetern.

Die Hälfte reserviert

Inzwischen ist etwa die Hälfte der Wohnungen reserviert. Die Käufer stellen jetzt die Finanzierung auf die Beine, dann kommt es zum Notartermin. Dabei sind die Wohnungen am Rosenberg nichts für Käufer, die eine Finanzierung unter Mobilisierung der letzten Reserven hinbekommen, Mindestens 5000 Euro für den Quadratmeter muss man überweisen, der Durchschnittspreis liegt bei 5500 Euro.

Das ist hochpreisig, auch für die teuren Hofheimer Verhältnisse. Man habe alleine einen erheblichen Aufwand treiben müssen, bevor mit dem Bau auch nur begonnen werden kann.

Und dann ist da natürlich das wichtigste aller Kriterien der Immobilienbranche überhaupt – die Lage. Von einer „exklusiven Aussicht über das Rhein-Main-Gebiet“, spricht die Wilma. Diese Exklusivität spiegelt sich auch im Namen wieder – die Immobilienentwickler neigen in dem Punkt ohnehin zu sehr werbewirksamen Formulierungen. Die „Rosenberg-Logen“ sind es daher.

Ob mit solchen Verkaufspreisen das Ende der Fahnenstange erreicht ist? Sadowski glaubt das nicht unbedingt, sondern geht davon aus, dass die Preise noch weiter steigen, wenn auch eventuell nicht mehr ganz im gleichen Tempo. Verwerfungen in der wirtschaftlichen Entwicklung könnten da eine Bremse sein, etwa ein sich verschärfender Handelskrieg mit den USA. So weit aber ist es noch nicht. Und Sadowski glaubt auch nicht an eine Immobilienblase. „So lange noch darüber gesprochen wird, gibt es keine“, sagt er. Unter anderem hätten ja auch die Banken ein scharfes Auge darauf, ob eine solche Investition noch auf realistischen Annahmen basiert.

Mit Blockheizkraftwerk

Die Investition am Rosenberg besteht aus sechs mehrgeschossigen Häusern mit Flachdächern, teils durch Penthouse-Wohnungen ergänzt. Von jedem Haus gelangt man in eine gemeinsame Tiefgarage, die sich über einen großen Teil des Geländes erstreckt. Auch für ein Blockheizkraftwerk ist Platz genug, das alle Bewohner mit Heizenergie und Strom versorgt; überschüssiger Strom wird ins allgemeine Netz eingespeist.

Das dahin ist allerdings noch einiges zu tun. Die Erdarbeiten, die am Beginn des Bauvorhabens stehen, sind umfangreich, was auch mit der großen Tiefgarage zu tun hat. Die Stadt hat in der Stormstraße die Verkehrsführung geändert, um möglichst wenige Anlieger mit dem Schwerlastverkehr zu behelligen. Wenn alles glatt läuft, sollen die Wohnungen im Jahre 2020 an die Käufer übergeben werden.

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