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Tagung am 17. November: Synode des Dekanats Kronberg: Er ist der einzige Bewerber für den Posten als Dekan

Die Synode des Dekanats Kronberg tagt am Freitag, 17. November, in der Johannesgemeinde in Hofheim. Bislang gibt es nur einen Bewerber für den Posten als Dekan.
Dr. Martin Fedler-Raupp stellt sich bei der Synode erneut zur Wahl. Einen Gegenkandidaten gibt es bislang nicht. Dr. Martin Fedler-Raupp stellt sich bei der Synode erneut zur Wahl. Einen Gegenkandidaten gibt es bislang nicht.
Main-Taunus. 

Die Synode des Evangelischen Dekanats Kronberg ist am Freitag, 17. November, zum Wählen aufgefordert. Denn die erste Amtszeit von Dekan Dr. Martin Fedler-Raupp neigt sich dem Ende entgegen. Der 55-Jährige stellt sich erneut zur Wahl. Bislang ist er der einzige Bewerber. Fedler-Raupp hatte 2013 die Nachfolge von Dekan Eberhard Kühn angetreten, der in den Ruhestand gegangen war.

Fedler-Raupp ist in Oberursel aufgewachsen, wo sein Vater Pfarrer und – damals im Nebenamt – auch Dekan für den Hochtaunus war. Nach dem Abitur zog es ihn allerdings nicht gleich zur Theologie, auch wenn er sich in der kirchlichen Jugendarbeit immer sehr wohlgefühlt hatte. Martin Fedler-Raupp entschied sich zunächst für eine Buchhändler-Lehre. Als sein Lehrbetrieb aus wirtschaftlichen Gründen schließen musste, hielt sich der junge Mann zunächst mit Arbeit bei der Post und in einer Metallfabrik über Wasser. Dann entschied er sich, Geschichte und Philosophie zu studieren und verwirklichte das in Frankfurt und Florenz.

Die Theologie ließ ihn aber nie los und am Ende wuchs doch die Erkenntnis, in ihr die eigentliche Berufung zu finden. 1984 nahm Fedler-Raupp in Mainz das Theologie-Studium auf, das er auch in Heidelberg und Philadelphia betrieben hat. Als Pfarrer war er in Haiger, Kelsterbach (1996 bis 2007) und Hochheim (2007 bis 2012) tätig. Für seine Promotion an der Universität Tübingen, die er 2007 abgeschlossen hat, beschäftigte er sich mit dem Thema: „Der Gemeindepfarrdienst als Zentrum kirchenleitenden Handelns, Grundlagen des Kirchendienstes bei Schleiermacher“. Auch im gerade abgeschlossenen Jubiläumsjahr zu 500 Jahren Reformation hatte Fedler-Raupp mit seinen Luther-Vorträgen als Theologe geglänzt.

Seit 2013 ist er als Dekan Dienstvorgesetzter für die 48 Pfarrerinnen und Pfarrer im Dekanat Kronberg. Zu diesem gehören 30 Gemeinden und rund 60 000 evangelische Christen im nahezu gesamten Main-Taunus-Kreis (bis auf Wallau und Hochheim) und in Königstein und Kronberg. Fedler-Raupp versteht sich als Team-Spieler – das passt zu seiner Leidenschaft, dem Fußball. Von kleinauf hängt das Herz des Dekans schon an Eintracht Frankfurt, mit Ehefrau Angelika feierte der zweifache Vater, der auch schon Großvater ist, sogar die Silberhochzeit in der Stadion-Kapelle.

Die Synode tagt diesmal in der Evangelischen Johannesgemeinde in Hofheim. Auf der Tagesordnung steht unter anderem auch noch der Haushalt für 2018. Die Wahl zum Dekan leitet Propst Oliver Albrecht.

(babs)

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