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Schwer einsehbare Kreuzung: Tempo 30 in der Kapellenstraße soll für mehr Sicherheit sorgen

An vielen Stellen gilt innerhalb der Obstbaugemeinde bereits ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern. Ab nächster Woche kommen weitere Streckenabschnitte hinzu.
Auf der Kapellenstraße zwischen der Kreuzung Am Mühlbach/Bleichstraße und der Brunnenstraße sind ab kommender Woche nur noch 30 Kilometer pro Stunde erlaubt. Foto: Hans Nietner Auf der Kapellenstraße zwischen der Kreuzung Am Mühlbach/Bleichstraße und der Brunnenstraße sind ab kommender Woche nur noch 30 Kilometer pro Stunde erlaubt.
Kriftel. 

Für Autofahrer heißt es künftig auf einem weiteren Straßenabschnitten: runter vom Gaspedal. Seit geraumer Zeit wurde über die Erweiterung des Tempolimits von 50 auf 30 Kilometer pro Stunde auf der K 822 diskutiert, ab kommendem Montag, 16. Juli, ist es jetzt soweit. Ab der Kreuzung Kapellenstraße/Bleichstraße/Am Mühlbach bis zu der Einmündung des Brunnenweges in die Kapellenstraße/L 3011 (alt) wird die Geschwindigkeitsbegrenzung angepasst.

Unübersichtlich

„Die Kapellenstraße bildet mit der Bleichstraße und der Straße Am Mühlbach eine versetzte und dadurch unübersichtliche Kreuzung, die für die Verkehrsteilnehmer schwer einsehbar ist“, erläutert Franz Jirasek. „Hinzu kommt, dass viele bereits vor der Kreuzung beschleunigen, da sie hier derzeit das Ende der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde vor Augen haben“, führt der Erste Beigeordnete weiter aus. Folglich sei der Kreuzungspunkt insgesamt gesehen unfallgefährdet.

Zudem gebe es vor der Brücke über den Schwarzbach eine Lichtsignalanlage, kurz darauf eine weitere schwer einsehbare und unübersichtliche Kreuzung mit der Parkstraße und Wiesbadener Straße, so Jirasek. Durch die Wohnbebauung habe die Kapellenstraße außerdem keinen geraden Verlauf, was die Einsicht gerade in Richtung der Kreuzung Kapellenstraße/Bleichstraße/Am Mühlbach stark erschwere. „Der Bereich wird täglich von einer Vielzahl von Kindern und Erwachsenen auf dem Weg zum Kindergarten beziehungsweise den Parkanlagen und den Schwarzbachhallen frequentiert“, gibt Jirasek weiter zu bedenken. In den Sommermonaten käme außerdem regelmäßig eine große Anzahl an Parkbadbesuchern hinzu.

Fahrräder haben Vorrang

Auch auf der Wiesbadener Straße soll sich etwas ändern. Sie soll künftig in eine Fahrradstraße nach der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) umgewandelt werden. Dann wären auch dort maximal 30 Kilometer pro Stunde erlaubt. Im Unterschied zu einer Tempo-30-Zone haben die Radfahrer in der Fahrradstraße allerdings erweiterte Rechte. So dürfen diese nebeneinander fahren und der Kfz-Verkehr hat sich dem Fahrverhalten der Fahrradfahrer unterzuordnen. Damit soll den Anwohnern der Wiesbadener Straße entgegengekommen werden. Einige beschwerten sich über Tempoverstöße der Autofahrer und der Nutzung des Gehweges als erweiterte Fahrbahn.

Außerdem soll die Treppenanlage am Schwarzbachuferweg (Hattersheimer Weg) im Bereich des Anschlusses an die Kapellenstraße barrierefrei umgebaut werden. Somit können Fahrradfahrer und auch Familien mit Kinderwagen sowie Rollstuhlfahrer den Hattersheimer Weg in Richtung Hattersheim nutzen. „Weitere Überlegungen sehen vor, auch die Parkstraße ab der Kreuzung Kapellenstraße als Fahrradstraße bis zum Beginn der Parkplätze vor der Schwarzbachhalle zu führen“, erklärt Jirasek abschließend.

(rk)

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