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Prävention: Fit durch frisches Obst und Gemüse

Um betriebliche Gesundheitsförderung ging es bei einer Infoveranstaltung des Deutsch-Türkischen Gewerbebunds. Die AOK-Mitarbeiterin Ipek Kahhali referierte dabei über gesunde Ernährung.
AOK-Mitarbeiterin Ipek Kahhali referierte beim Deutsch-Türkischen Gewerbebund über gesunde Ernährung. AOK-Mitarbeiterin Ipek Kahhali referierte beim Deutsch-Türkischen Gewerbebund über gesunde Ernährung.

Viel zu viel Zucker, viel zu viel Fett – das sind die beiden Hauptursachen, wenn der Mensch mehr und mehr Übergewicht ansetzt. Gepaart mit zu wenig Bewegung stellen sich früher oder später erhebliche gesundheitliche Probleme wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder auch Alters-Diabetes ein.

Dabei ist es gar nicht so schwierig, auf eine gesunde Ernährung zu achten: mageres Fleisch statt fettiger Bratwurst, eine knackige, frisch geschälte Karotte statt Tiefkühlkost, eine süße Feige statt klebriger Gummibärchen. Und dazu: viel Bewegung. Das Auto einfach mal stehenlassen, wenn man die wenigen hundert Meter doch problemlos zu Fuß bewältigen kann. Darüber referierte Ipek Kahhali, Ernährungsberaterin bei der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK), während einer Infoveranstaltung des Deutsch-Türkischen Gewerbebunds (DTGB) Rhein-Main zur betrieblichen Gesundheitsförderung.

Kooperation mit AOK

Die AOK arbeitet eng mit dem DTGB zusammen. Die AOK wiederum hat auf die multikulturelle Entwicklung der Bevölkerung längst reagiert. „Unsere Hotline-Mitarbeiter bieten ihre Beratungen nicht nur auf Deutsch, sondern auch in englischer, spanischer und türkischer Sprache an“, informierte Necati Suözer bei der AOK Fachkoordinator für Ethno-Marketing. Erkenne die AOK den Bedarf an einer weiteren Sprache, beispielsweise Russisch, werde man diese ebenfalls anbieten. Die Infoverstaltung ging überwiegend zweisprachig, auf deutsch und auf türkisch, über die Bühne. Daniel Weinel, bei der AOK-Südhessen zuständig für die betriebliche Gesundheitsförderung, informierte die mehr als 60 Zuhörer über dieses spezielle Angebot der AOK. „Die Krankenkassen sind seit zwei Jahren gesetzlich verpflichtet, betriebliche Gesundheitsförderung anzubieten.“ Zwei Euro pro Versichertem müsse die Krankenkasse dazu jährlich bereitstellen.

Allerdings sei der Arbeitgeber nicht verpflichtet, Programme zur Gesundheitsförderung der Mitarbeiter in Anspruch zu nehmen. „Wobei ein gesunder Mitarbeiter dem Unternehmen mehr nutzt als ein Mitarbeiter, der ständig krank ist“, warb Daniel Weinel, dessen Ausführungen ins Türkische übersetzt wurden.

Gut 100 Mitglieder

Der DTGB mit Sitz in Rüsselsheim wurde 2001 gegründet. Die inzwischen gut 100 Mitgliedsbetriebe kommen aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet. Vor dem Vortrag von Ipek Kahhali überreichte Vorsitzender Turgut Sezgin Vertretern von vier neuen Mitgliedsbetrieben die entsprechenden Beitrittsurkunden.

Der DTGB bietet seinen Mitgliedern unter anderem Seminare und Infotage an. Im Mittelpunkt stehen jedes Jahr aber auch das gemeinsame Fastenbrechen und das gemeinsame Weihnachtsessen in der Adventszeit. „Auf diese christliche Tradition legen wir als Beitrag zur Integration besonderen Wert“, unterstrich Sahin Akgöz, Zweiter Vorsitzender des DTGB.

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