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Nachtwanderung mit Hunden: Da gruselt es Mensch und Hund

Niddatal. 

Dieser Tage verwandelte sich die Umgebung des Hundesplatzes in Bönstadt für einige Stunden zu einem „Ort des Schreckens“. Den Grund dafür lieferte eine Nachtwanderung des Vereins für Sport- und Gebrauchshunde Niddatal, wie ein Sprecher des Vereins resümiert.

Viele Gäste zog es nach seinen Angaben an diesem Abend zum Vereinsgelände, um an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Vom Mondschein begleitet, wagten sich insgesamt 34 Teams aus Mensch und Vierbeinern nacheinander in die Dunkelheit. Dort wurden sie bereits sehnlichst von Hexen, gruseligen Monstern, heulenden Wölfen und klappernden Skeletten erwartet. Während der mehr als einstündigen Wanderung durch Felder und Wald galt es für die Teilnehmer, insgesamt 15 Stationen zu meistern.

Nachdem die ersten Hürden genommen waren, wurden die Teilnehmer mit einem Willkommenstrunk empfangen – doch Vorsicht, nicht nur der Schnaps hatte es in sich, sondern auch die Mülltonne für die geleerten Becher, in der ein Monster lauerte.

Als die nächste Aufgabe bewältigt war, bekamen die Hunde als Belohnung Leckerlis gefüttert. Den Besitzern wurde anschließend geraten, so rasch als möglich einen Tierarzt aufzusuchen, weil dieses nicht ganz unbedenklich gewesen sei. Durch diese gestellte Szene wurde manch Hundebesitzer zum Nachdenken angeregt. Die Nachtwanderung sei, so der Verein, nicht nur ein einfacher Spaziergang gewesen.

Von vielen Hundebesitzern wurde sie, wie gewünscht, auch als Nachtübung gesehen. Mensch und Hund wurden mit vielfältigen, ungewohnten sowie außergewöhnlichen Situationen konfrontiert. So konnte die Führerqualität der Hundebesitzer auf die Probe gestellt werden.

Raschelnde Vorhänge, knisternde Plastikfolien, über die man laufen musste, plötzlich rasselnde Dosen, laute Knalltüten, flatternde Bänder, versteckte Personen und der eine oder andere Moment des Erschreckens stellten für manchen Hund eine Herausforderung dar. Andere wiederum absolvierten ihre Gassigänge ohne Probleme und zeigten sich teilweise mutiger als ihre zweibeinigen Begleiter.

Zurück am Hundeplatz, ließen sich die Besucher am Lagerfeuer nieder und hielten ihr Stockbrot in die knisternden Flammen. Glühwein oder heißer Orangensaft halfen beim Aufwärmen. Mit warmen Suppen und gegrillten Würstchen wurde fürs leibliche Wohl gesorgt. Dem Vereinsgelände war mit selbst geschnitzten Kürbissen, leuchtenden Skeletten, Lichterketten und Spinnweben eine Gruselnote verpasst. Dank zahlreicher Helfer habe die schaurig-schöne Atmosphäre zum Verweilen eingeladen. fnp

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