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Gebrochener Arm verhindert pünktlichen Beginn

Nicht ganz nach Plan verlief der Termin, den die jungen Reporter der Klasse 4a der Maintaler Büchertalschule beim Zing-Projekt erlebten.
Maintal. 

An der Einsatzzentrale des Roten Kreuzes Maintal in Dörnigheim werden die Viertklässler sehr freundlich vom Rettungsassistenten Stefan Günther empfangen. Gerade wollen sie mit ihm das im Unterricht vorbereitete Interview beginnen. In diesem Moment schlägt der Notfallmelder von Herrn Günther Alarm. „Kindernotfall in der Erich-Kästner-Schule!“, heißt es da. Sofort springt Herr Günther mit zwei weiteren Rettungsassistenten in einen Einsatzwagen - und die Schüler bleiben etwas ratlos zurück.

Nun kommt eine Reporterin der Frankfurter Neuen Presse, die über das Zeitungsprojekt berichten wird, dazu. Nach einem Telefonat mit dem Roten Kreuz sieht es zunächst nicht gut für das geplante Interview aus, da kein anderer Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen scheint. Alle sind sehr enttäuscht! „So haben wir uns das aber nicht vorgestellt!“, rufen die Schüler alle ganz aufgeregt durcheinander.

Glücklicherweise kommt in diesem Moment ein weiterer Rettungswagen auf den Hof gefahren. Rettungsassistent Sebastian Schubert steigt aus - und die Mädchen und Jungen bestürmen ihn gleich mit Fragen. Jetzt gehen die Schüler ins Innere der Einsatzzentrale und können sehen, wo die Rettungsassistenten ruhen, spielen und fernsehen können. „Wir dürfen nur nicht schlafen“, erklärt Herr Schubert.

„Welche Aufgaben hat das Rote Kreuz?“, lautet die erste Frage. „Wir wollen Leben retten!“, antwortet Herr Schubert voller Überzeugung.

Die Schüler lernen auch, dass eine Schicht zwölf Stunden dauert und dass beim Roten Kreuz viele Mitarbeiter ehrenamtlich tätig sind. „Haben Sie in Maintal auch Rettungshunde?“, fragt Victoria. Nein, aber in Hanau gibt es eine Rettungshundestaffel.

Jetzt kommt Herr Günther vom Einsatz zurück. „Was ist passiert?“, wollen alle Kinder und Lehrerin Bettina Kunkel wissen. „Ein Junge hat sich bei einem Sturz den Arm gebrochen. Wir haben ihn ins Krankenhaus gebracht.“ Diesen Einsatz so miterleben zu können, ist richtig spannend für die Schüler.

Höhepunkt des Besuchs: Die ganze Klasse darf sich einen Rettungswagen von innen ansehen, Herr Günther erklärt alle Geräte. Es gibt sogar eine schwere Schere, mit der man Motorradkleidung aufschneiden kann. Zwei Mitschüler dürfen Blaulicht und Martinshorn betätigen. Die ganze Klasse muss sich dabei die Ohren zu halten.

Schülerin Lea wird dann sogar richtig „gerettet“. Sie spielt eine in Ohnmacht gefallene Person. Herr Günther und sein Assistent Leon aus der 4a bringen sie sicher in den Rettungswagen!

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