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Voll geschützt in den Einsatz

Einen spannenden Besuch bei der Feuerwehr in Nidderau-Eichen erlebte die Klasse 3/4 der Paul-Maar-Schule Eichen. Beim Projekt "Zeitung in der Grundschule" (Zing) bekamen sie dabei auch eine Erziehung in Sachen Brandschutz.
Einen Einsatz als Zeitungs-Reporter haben die Schüler der Klasse 3/4 der Paul-Maar-Schule Nidderau-Eichen. Foto: Privat Einen Einsatz als Zeitungs-Reporter haben die Schüler der Klasse 3/4 der Paul-Maar-Schule Nidderau-Eichen. Foto: Privat
Nidderau. 

Als Rita und Frank Merz von der Freiwilligen Feuerwehr Eichen bei der Klasse 3/4 der Paul-Maar-Schule waren, erzählte Merz: "Stellt euch vor, ihr liegt im Bett, und es fängt plötzlich im Nebenraum an zu brennen, und ihr bemerkt es nicht." Die beiden Feuerwehrleute zeigten uns ein Modellhaus.

In wenigen Sekunden füllte sich der erste Raum mit weißem Rauch, dann öffnete Frank Merz die Zwischentür im Modellhaus, und der Rauch gelangte sofort ins andere Zimmer, das Schlafzimmer. Zum Glück war es kein echter Rauch, der sehr giftig ist, sondern Rauch von einer Modelleisenbahn.

Wie viele Menschen verbrennen und wie viele ersticken, wollte Merz von uns wissen. "Von etwa 3000 Toten, die jährlich bei Bränden umkommen, sterben rund 500 bis 600 Menschen an Verbrennungen und 2400 bis 2500 an Rauchgasvergiftung", war die richtige Antwort. Deswegen ist es lebenswichtig, in den Schlafräumen Rauchmelder zu haben. Wenn ein Rauchmelder dich rechtzeitig alarmiert, dann musst du den Türschlitz und das Schlüsselloch zustopfen und dich bemerkbar machen.

Wie man alarmiert

 

Bei der Brandschutzerziehung haben wir gelernt, wie man die Feuerwehr alarmiert. Damit es richtig echt wirkt, hatten Rita und Frank Merz ein richtiges Telefon dabei. Die Telefonnummer der Feuerwehr lautet: 112. Wenn man dort anruft, kommt der Anruf in der Leitstelle in Gelnhausen an. Bei uns in der Klasse hat Frank Merz den Anruf angenommen.

"Wer, wo, was, wie viele sind verletzt?", diese Fragen stellte Frank Merz am Telefon. Außerdem muss man auf Rückfragen warten, erläuterte uns Rita Merz.

Wasser marsch

 

Wir fanden es toll, den Feuerwehrschlauch zu halten, weil man das nicht jeden Tag erlebt. Leonie hat die Kinder der Klasse nass gespritzt. Wir hatten viel Spaß.

Bei einem echten Feuer ist das Wasserspritzen kein Spaß, sondern Ernst für die Feuerwehrleute. Das Wasser wird aus Hydranten oder aus einem offenen Gewässer gepumpt. Wenn keines von beiden zugänglich ist, wird der in manchen Feuerwehrautos vorhandene Tank genutzt

Infos zur Freiwilligen Feuerwehr Eichen: Bei der Feuerwehr kann man in jedem Alter mitmachen: bei der Jugendfeuerwehr von zehn bis 17 Jahre. Danach kommt man in die Einsatzabteilung und kann dort bleiben, bis man 60 Jahre alt ist. Ab 60 Jahren wird man Mitglied in der Alters- und Ehrenabteilung.

Besonders interessierte uns die Jugendfeuerwehr, sie trifft sich immer freitagabends um 18 Uhr. Weitere Informationen gibt es unter: jugendfeuerwehr@ff-eichen.de im Internet.

Klasse 3/4 der Paul-Maar-Schule: Jakub, Tobias, Michelle, Sakina, Patrick, Rebecca, Leonie P., Leonie S., Kian, Jeremy, Marco, Svenja, Nadine, Ardy, Nico, Louisa, Tara, Linda, Samantha

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