E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Hofheim am Taunus 24°C

Büchner-Bild in Uni-Archiv aufbewahrt

Der Schriftsteller Georg Büchner kehrt nach rund 180 Jahren zurück an die Gießener Universität. Vor einigen Monaten fand man ein zuvor noch unbekanntes Porträt von ihm, das nun Forschern zur Verfügung stehen soll.
Versonnen blickt der junge Mann ins Unbestimmte: Die Bleistiftzeichnung von August Hoffmann (1833) soll den Dichter Georg Büchner zeigen. Gefunden wurde sie auf einem Dachboden in Gießen. Nun wird sie im Archiv der Universität Gießen aufbewahrt(Archivbild). Foto: Institut Mathildenhöhe Versonnen blickt der junge Mann ins Unbestimmte: Die Bleistiftzeichnung von August Hoffmann (1833) soll den Dichter Georg Büchner zeigen. Gefunden wurde sie auf einem Dachboden in Gießen. Nun wird sie im Archiv der Universität Gießen aufbewahrt(Archivbild). Foto: Institut Mathildenhöhe
Gießen.  Rund 180 Jahre nach seiner Studienzeit an der Universität Gießen kehrt Georg Büchner dorthin zurück - als Porträt. Das Bild wurde vor einigen Monaten auf einem Dachboden in Gießen gefunden und zeigt mit hoher Wahrscheinlichkeit den Schriftsteller und Revolutionär (1813-1837), wie die mittelhessische Hochschule am Donnerstag berichtete. Die Eigentümer der Bleistiftzeichnung, ein Gießener Ehepaar, überlassen das Porträt der Uni. Es wird nun im Archiv aufbewahrt und steht so Forschern zur Verfügung. Der Fund war Ende Mai bekanntgeworden und hatte unter Fachleuten für großes Aufsehen gesorgt.

«Es spricht sehr, sehr viel bisher dafür, dass das Büchner ist», sagte der emeritierte Gießener Germanistik-Professor Günter Oesterle, der die Entdeckung publik gemacht hatte. Es gebe aber auch Gegenmeinungen, etwa, dass das Bild nicht den Dichter, sondern den Bruder des Zeichners zeige.

Das Porträt stammt von dem Theatermaler August Hoffmann (1807-1883) und ist auf 1833 datiert - im Oktober des Jahres schrieb sich Büchner an der Universität in Gießen ein. Die Zeichnung wird anlässlich des 200. Geburtstages Büchners von Herbst an in einer Ausstellung in Darmstadt präsentiert. (dpa)
Zur Startseite Mehr aus Kultur

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen