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Christie's versteigert Werke deutscher Künstler

Deutsche Nachkriegskunst steht hoch im Kurs. Das Gemälde eines Schädels von Gerhard Richter beispielsweise schätzt das Londoner Auktionshaus auf einen Verkaufspreis bis zu 20 Millionen Euro geschätzt.
„Schädel” (1983), Öl auf Leinwand 80 x 65cm, von Gerhard Richter. Foto: Christie's Images Ltd. 2018 „Schädel” (1983), Öl auf Leinwand 80 x 65cm, von Gerhard Richter.
London. 

Deutsche Nachkriegskunst dominiert die Oktober-Auktionen beim Londoner Auktionshaus Christie's.

Unter den Hammer kommen bei zwei aufeinander folgenden Auktionen am 4. und 5. Oktober unter anderem Werke von Gerhard Richter, Georg Baselitz, Martin Kippenberger und Sigmar Polke. Auch Werke aus der Sammlung des bedeutenden deutschen Galeristen und Sammlers Paul Maenz werden aufgerufen.

Wertvollstes Stück ist das Gemälde eines Schädels von Gerhard Richter. Es wird auf umgerechnet bis zu 20 Millionen Euro (18 Millionen britische Pfund) geschätzt und soll gleich am ersten Abend den Besitzer wechseln. „Schädel” ist im Jahr 1983 entstanden und wurde nach Angaben von Christie's vor 30 Jahren in der Münchener Galerie Fred Jahn letztmals öffentlich gezeigt.

Im Katalog zum 4. Oktober findet sich unter anderem auch das Werk „P.D. Fuss” von Georg Baselitz - ein elfteiliges Gemälde übergroßer Darstellungen verwundeter und verstümmelter menschlicher Füße. Baselitz malte es zwischen 1960 und 1963, nachdem er aus der DDR in die Bundesrepublik übergesiedelt war. Der Wert wird auf bis sechs bis elf Millionen britische Pfund geschätzt. Ein großformatiges Gemälde von Martin Kippenberger aus der Serie „Krieg Böse” mit einem Schätzwert von acht bis zwölf Millionen britische Pfund steht ebenfalls zur Versteigerung.

Aus der Kollektion des bedeutenden deutschen Galeristen und Sammlers Paul Maenz kommt ein Gemälde ohne Titel des US-Künstlers Keith Haring (Schätzwert bis zu fünf Millionen Pfund) zum Aufruf, außerdem Arbeiten von Albert Oehlen („Stier mit Loch”) und Anselm Kiefer („Midgard”). Maenz, der 1970 seine Galerie in Köln gegründet hatte, sei „eine Schlüsselfigur des deutschen Nachkriegskunstmarkts”, hieß es.

(dpa)
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