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Filmfestival in Toronto gestartet

Das historische Netflix-Drama „Outlaw King” hat das Toronto International Film Festival eröffnet. Zehn Tage lang werden 342 Filme gezeigt - 29 deutsche Produktionen sind auch darunter.
Chris Pine stellt in Toronto seinen neuen Film „Outlaw King” vor. Foto: Nathan Denette/The Canadian Press/AP Chris Pine stellt in Toronto seinen neuen Film „Outlaw King” vor.
Toronto. 

Verbannt, kämpferisch, legendär: Schottenkönig Robert I. versucht im 14. Jahrhundert, die Kontrolle über sein Land wiederzugewinnen, nachdem König Edward I. von England ihn als Gesetzlosen ins Exil geschickt hat.

Sein heldenhafter Kampf um Schottland wird von dem historischen Epos „Outlaw King” nachgezeichnet, das das 43. Toronto International Film Festival (TIFF) offiziell eröffnet hat. Zur Weltpremiere schritten am späten Donnerstagabend (Ortszeit) unter anderem Hauptdarsteller Chris Pine und Aaron Taylor-Johnson, sowie Regisseur David Mackenzie („Hell or High Water”) über den roten Teppich.

„Wir freuen uns, der erste schottische Film zu sein, der das TIFF jemals eröffnet hat”, sagte Mackenzie nach der Premiere von einer von acht Netflix-Produktionen des Festivals. „Wir wollten einen unterhaltsamen und actionreichen Festival-Start, und diese Geschichte ist voller Dramatik, Spannung, Romantik und Abenteuer”, sagte TIFF-Chef Piers Handling der Deutschen Presse-Agentur.

Zehn Tage lang werden in der kanadischen Metropole 342 Filme präsentiert, darunter 29 deutsche Filme und Koproduktionen. Am Freitagabend feiert „Endzeit” von Carolina Hellsgard Weltpremiere, am Montag wird Sven Taddickens Drama „Das schönste Paar” mit Luise Heyer und Maximilian Brückner in den Hauptrollen erstmals gezeigt.

Bei den internationalen Weltpremieren werden unter anderem politische Filme wie Michael Moores „Fahrenheit 11/9” und Tragödien um Polizeibrutalität wie in „If Beale Street Could Talk” von „Moonlight”-Regisseur Barry Jenkins mit Spannung erwartet.

„Unsere diesjährige Auswahl an Filmen zeigt vor allem, dass das Kino lebendig, gesund und engagierter ist als jemals zuvor”, sagte Cameron Bailey, TIFFs künstlerischer Direktor, der 2019 gemeinsam mit Joana Vicente das Ruder des Filmfestes von Handling übernehmen wird. „Das Filmgeschäft verändert sich, wenn wir Änderungen vornehmen”, so Bailey. Das TIFF werde sich auch weiter darum bemühen, mehr Filme von Frauen zu präsentieren und Probleme von Minderheiten in den Vordergrund zu stellen.

In Toronto angekündigt haben sich unter anderem Stars wie Julia Roberts, Nicole Kidman, Salma Hayek und Alec Baldwin. Insgesamt werden beim diesjährigen Festival 342 Filme aus 83 Ländern gezeigt, darunter über 138 Weltpremieren. Anstatt einer Jury wählt beim TIFF das Publikum den Gewinnerfilm, der am 16. September bekannt gegeben wird.

(dpa)
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