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Hitze setzt Metal-Fans in Wacken zu

Metalfans in Wacken: Selbst beim Baden darf eine Gitarre nicht fehlen. Foto: Axel Heimken Metalfans in Wacken: Selbst beim Baden darf eine Gitarre nicht fehlen. Foto: Axel Heimken
Wacken. 

Unter dem Motto «schneller, härter, lauter» feiern Zehntausende Metal-Fans im schleswig-holsteinischen Wacken. Mit dem für Freitagabend geplanten Auftritt von Motörhead sollte das weltgrößte Heavy-Metal-Festival seinen Höhepunkt erreichen.

Im Vorjahr musste die Band ihren Auftritt wegen gesundheitlicher Probleme von Sänger Lemmy Kilmister (68) vorzeitig abbrechen. Zudem wollten am Abend die Trash-Metal-Veteranen von Slayer spielen. 

Tagsüber waren bei strahlendem Sommerwetter Tausende Metalheads ins örtliche Freibad geströmt. «Hier herrscht Ausnahmezustand», sagte Schwimmmeister Ingo Schwarz. Das Deutsche Rote Kreuz appellierte an die Festivalbesucher, wegen der Hitze viel Wasser zu trinken. Jeder Wacken-Fan erhielt einen faltbaren Wasserbeutel, der an mehreren Stationen kostenlos mit Trinkwasser befüllt werden kann.

«Wir haben bislang 1200 Einsätze gehabt, größtenteils wegen Kreislaufproblemen», sagt Jürgen Schumacher, Leiter des Sanitätsdienstes in Wacken. Das waren aber deutlich weniger als in den Vorjahren. «Wir sind positiv überrascht.»

Am Donnerstag hatte die Band Skyline das Wacken Open Air (W:O:A) offiziell eröffnet. Sie war schon 1990 dabei, damals noch mit Festivalgründer Thomas Jensen am Bass. Vor 24 Jahren kamen 800 Leute. Jensen ist mit Verlauf des Festivals zufrieden. «Bis jetzt ist alles super. Ich glaube, es läuft alles.» Das Wacken Open Air dauert noch bis zum frühen Sonntagmorgen. 

(dpa)
Bilderstrecke Hitze setzt Metal-Fans in Wacken zu
Willkommen in Wacken: der Bullenschädel zur Begrüßung am Ortsrand. Foto: Carsten Rehder/dpaDie Polizei spielt mit. Foto: Carsten RehderHeavy-Metal-Fans reisen mit dem Sonderzug aus Süddeutschland in Richtung Wacken an. Foto: Carsten Rehder
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