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Klaus Voormann will kein Beatle sein

Klaus Voormann hat die Beatles Anfang der 60er Jahren kennengelernt. Seitdem ist der Kontakt nie abgebrochen. Häufig wird der Musiker als „fünfter Beatle” bezeichnet, aber das findet Voormann albern.
Klaus Voormann präsentiert auf dem Reeperbahnfestival seine Ausstellung „It Started In Hamburg - Graphic Arts 1958 - 2018”. Foto: Daniel Bockwoldt Klaus Voormann präsentiert auf dem Reeperbahnfestival seine Ausstellung „It Started In Hamburg - Graphic Arts 1958 - 2018”.
Hamburg. 

Musiker und Grafiker Klaus Voormann (80) kann die Bezeichnung „fünfter Beatle” für seine Person nicht ernst nehmen. Das verriet er bei der Vorstellung seiner Ausstellung „It started in Hamburg” am Donnerstag in der Hansestadt.

„George Martin, Billy Preston, Stuart Sutcliffe, Pete Best - es gibt so viele fünfte Beatle, da finde ich das ein bisschen albern”, sagte der Künstler, der erst im April mit dem Echo für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde.

Voormann kennt die Fab Four seit den gemeinsamen Hamburg-Tagen Anfang der 1960er bestens. Er übernahm die Cover-Gestaltung ihres Albums „Revolver” (1966), gewann dafür als erster Deutscher den Grammy und verlor die Beatles auch in der Zeit nach ihrer Auflösung nicht aus den Augen.

„Ich habe oft mit ihnen gespielt. Bei George Harrison habe ich lange Zeit gewohnt. John Lennon besuchte ich ständig in New York im Dakota-Building. Und mit Ringo Starr habe ich irrsinnig viel Zeit verbracht.” Zuletzt tat er das im Juni nach dem Hamburg-Konzert von Ringo Starr, bei dem Voormann den ehemaligen Beatles-Drummer mit seinem Bassspiel unterstützte. „Am Tag danach sind wir noch mal all die alten Plätze an der Reeperbahn abgegangen - Ringo hatte es sich so gewünscht.”

Die Werkschau „Klaus Voormann - It Started In Hamburg” wird im Rahmen des Reeperbahn Festivals vom 19.-23.9. in einem Zelt auf dem Heiligengeistfeld gezeigt.

(dpa)
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