E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Hofheim am Taunus 17°C

Sanierung der Kölner Bühnen dauert bis 2022

Das Projekt zieht sich hin und ist mit und ist inzwischen mit bis zu 570 Millionen Euro Kosten veranschlagt. Anfangs waren 250 Millionen Euro vorgesehen.
Bei der Sanierung der Kölner Bühnen ist viel schief gegangen. Sie wird sich bis 2022 hinziehen. Foto: Oliver Berg/dpa Bei der Sanierung der Kölner Bühnen ist viel schief gegangen. Sie wird sich bis 2022 hinziehen. Foto: Oliver Berg/dpa
Köln. 

Die Sanierung der Kölner Bühnen wird sich nach aktuellem Stand bis Ende 2022 hinziehen und zwischen 545 und 570 Millionen Euro kosten. Anfangs waren 250 Millionen Euro vorgesehen-

Wieder öffnen sollte das Ensemble aus Oper und Schauspielhaus ursprünglich im Jahr 2015. Begonnen hat die Sanierung 2012. „Natürlich verstehen wir, dass die schiere Wucht der Zahlen zunächst für Diskussionen sorgen wird”, teilte der technische Betriebsleiter Bernd Streitberger am Freitag mit. Die jetzige Perspektive sei aber wenigstens realistisch. Zuvor hatte die „Kölnische Rundschau” über die neuen Zahlen berichtet.

Die Oper stammt von 1957, das dazugehörige Schauspielhaus von 1962. Wie sich herausgestellt hat, ist es nur mit großem Aufwand möglich, die historische Grundsubstanz zu erhalten und das Gebäude gleichzeitig den heutigen Sicherheitsbestimmungen und technischen Erfordernissen anzupassen.

Streitberger hatte nach seiner Ernennung im vergangenen Jahr gesagt, es habe bei der bisherigen Sanierung „eklatante Fehlleistungen” gegeben. Große Teile der technischen Ausrüstung des Gebäudes müssten noch einmal zurückgebaut und neugemacht werden.

Oper und Schauspiel sind schon seit Jahren in Ausweichquartieren untergebracht.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Kultur

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen