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Chilly Gonzales will weiter Bademäntel tragen

Er hat keine Angst vor Bademänteln. Der Pianist Chilly Gonzales will sich wohlfühlen.
Der kanadsiche Pianist Chilly Gonzales bei einem Konzert auf dem Montreux Jazz Festival 2017. Foto: Cyril Zingaro Der kanadsiche Pianist Chilly Gonzales bei einem Konzert auf dem Montreux Jazz Festival 2017.
Köln. 

e- Der Popmusiker und Entertainer Chilly Gonzales (46) will auf der Bühne weiter Bademäntel tragen - auch wenn Männer wie Harvey Weinstein das Kleidungsstück in Verruf gebracht haben.

„Die Mäntel, die ich trage, sind ganz anders als die, die wir von Fotos übergriffiger Männer kennen”, sagte „Gonzo”, wie Freunde den Wahl-Kölner und Exil-Kanadier nennen, der Deutschen Presse-Agentur.

Er trage hochwertige Mäntel aus Seide. Wer in einem solchen Mantel die Tür öffne, signalisiere vor allem: „Fühl dich wohl, wie zu Hause.” Männer wie der in Ungnade gefallene Filmproduzent Weinstein hingegen trügen Frotteemäntel im Hotelstil: „Handtücher mit Ärmeln”, die mehr freilegten, als sie bedecken und eine eher vulgäre Botschaft transportierten.

Im Lichte des MeToo-Skandals sind weiße Bademäntel zu einer Chiffre für übergriffige Männer geworden. Anfang des Jahres hat ein Straßenkünstler in New York eine goldene Statue von Harvey Weinstein enthüllt - bekleidet nur mit einem Bademantel, auf einem mit „Casting Couch” beschrifteten Sofa thronend.

Am Freitag erscheint Chilly Gonzales' Album „Solo Piano III”. Bekannt ist Gonzales neben seiner Arbeit als Pianist und Entertainer auch für seine Arbeit als Produzent. Bei seinen Konzerten trägt der 46-Jährige seit Jahren Morgenmantel und Pantoffeln.

(dpa)
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