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Karneval vorbei - Abschied von Hoppeditz und Co.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei - zumindest, was den Karneval betrifft. Die Düsseldorfer verbrennen ihren Hoppeditz und die Kölner ihren Nubbel. Dann ist erstmal Schluss. Doch es gibt Hoffnung.
Der Hoppeditz steht in Flammen. Bilder > Foto: Rolf Vennenbernd Der Hoppeditz steht in Flammen.
Köln/Düsseldorf. 

Das war's mit Kamelle, Konfetti und Karneval - unter lautem Gejammer haben sich die Narren vielerorts von den tollen Tagen verabschiedet.

Die Düsseldorfer beweinten und beklagten am Aschermittwoch ihren Hoppeditz. Nach einem Trauermarsch verbrannten sie die Narrenfigur aus Stroh. Die gute Nachricht: Am 11.11. feiert die Puppe auf dem Marktplatz Wiederauferstehung.

Die Kölner Karnevalisten steckten bereits am Dienstagabend ihren Nubbel in Brand - einen symbolischen Sündenbock für ihre Vergehen im Karneval. Während der närrischen Zeit hängt die Strohpuppe an oder in vielen Kneipen. Auch in Jülich bei Aachen beerdigen Narren alljährlich am Veilchendienstag ihren Lazarus mit einem Sturz in die kalte Rur. Die Beerdigungen der Strohpuppen markieren traditionell das Ende der Karnevalssession.

In Baden-Württemberg nehmen die Narren tränenreich Abschied von der Fastnacht. In einigen Hochburgen wird das Ende der närrischen Zeit traditionell mit Bräuchen wie der Geldbeutelwäsche besiegelt. Dabei werden die Geldbeutel, die sich zur Narrenzeit vollständig geleert haben, in einem Brunnen oder Bach gewaschen und anschließend zum Trocknen an eine Wäscheleine gehängt.

Andernorts geben die Narren am Aschermittwoch die Schlüssel der Rathäuser und damit ihre Macht zurück. Auch die sogenannten Narrenbäume werden gefällt. In vielen Orten im Südwesen wird die Fastnacht zudem in Form einer Stroh-Hexe verbrannt, ertränkt oder vergraben.

(dpa)
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