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Twitter-Schnitzeljagd im Berliner Tiergarten

Ein Schatzsucher im Berliner Tiergarten. Foto: Daniel Bockwoldt Ein Schatzsucher im Berliner Tiergarten. Foto: Daniel Bockwoldt
Berlin. 

Die Berliner haben sich am Wochenende auf eine Art verspätetes Ostereiersuchen begeben.

Das Objekt der Begierde waren aber nicht Schokolade oder bunte Eier, sondern mit Geldscheinen gefüllte Briefumschläge. Hunderte Hauptstädter - mehr Große als Kleine - waren am Sonntag im Tiergarten auf der Suche nach dem Schatz des US-Immobilienunternehmers Jason Buzi. Der hatte etwa 1500 Euro in 24 grünen Umschlägen versteckt. In roter Schrift stand darauf: «Großartig! Du hast es gefunden! Tweet Foto mit! Wir [Herz] Berlin».

Die Schnitzeljagd, die er auch schon in mehreren Städten in den USA und in Großbritannien veranstaltet hatte, kündigte Buzi bei Twitter unter dem Namen «Hidden Cash» (verstecktes Bargeld) an.

Am Sonntagvormittag rief er dazu auf, sich rund um den Goldfischteich im Tiergarten an Parkbänken, Steinen, Mülleimern und «in kleines Häuschen» umzusehen. Das taten die Schatzgräber der Hauptstadt. Bald tauchten die ersten Selfies mit glücklichen Gesichtern, grünen Umschlägen und Geldscheinen bei Twitter auf. Die Menschen grasten jeden Fleck der Gegend um den Teich ab und ließen sich auch von Ermahnungen der Polizei nicht davon abhalten, in Blumenbeeten herumzulaufen.

Sollten die Suchenden Schäden anrichten, dürfte Buzi dafür aufkommen. So geschah es jedenfalls bei einer Schnitzeljagd in einem Park bei Los Angeles, als Zäune, Sprinkleranlagen und Pflanzen im Wert von 5000 Dollar kaputt gingen.

Bei den Aktionen geht es laut Buzi darum, die sozialen Netzwerke mit dem wahren Leben zu verbinden, sowie einen Geist von Güte und Großzügigkeit zu verbreiten.

(dpa)
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