E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Hofheim am Taunus 19°C

Arzt eröffnet Feuer in New Yorker Krankenhaus

Mit seinem weißen Kittel wirkt der Arzt im Krankenhaus zunächst unauffällig. Doch dann eröffnet er mit einem Gewehr das Feuer.
Polizeifahrzeuge und schwer bewaffnete Polizisten vor dem Bronx Lebanon Hospital in New York. Foto: Joseph Frederick Polizeifahrzeuge und schwer bewaffnete Polizisten vor dem Bronx Lebanon Hospital in New York. Foto: Joseph Frederick
New York. 

Ein Arzt hat in seinem New Yorker Krankenhaus um sich geschossen und mindestens einen Menschen getötet. Sechs weitere Anwesende wurden verletzt, fünf von ihnen sind noch in Lebensgefahr, wie US-Medien berichteten.

Die Getötete ist eine Ärztin, die dem Täter auf dem Gang entgegengekommen war. Der 45 Jahre alte Arzt, der die Klinik im weißen Kittel mit einem Gewehr betreten hatte, tötete sich Polizeichef James O'Neill zufolge nach der Tat selbst. Er hatte seine Anstellung in der Klinik verloren, nachdem er sexueller Belästigung beschuldigt worden war.

Vor seinen Schüssen im Bronx-Lebanon-Hospital hatte der Mann eine E-Mail an die „New York Daily News” geschickt und die Klinik darin für seine gescheiterte Karriere verantwortlich gemacht. „Dieses Krankenhaus hat meinen Weg zu einer Approbation beendet”, schrieb er. „Erst wurde mir gesagt, es sei, weil ich stets ein Einzelgänger war. Dann war es wegen einer Auseinandersetzung mit einer Krankenschwester.” Der Zeitung zufolge war dem Arzt gekündigt worden, weil er eine Mitarbeiterin sexuell belästigt hatte.

Berichten zufolge eröffnete der Schütze im 16. Stockwerk der Klinik das Feuer und verschanzte sich dort zeitweise, während die Polizei nach ihm fahndete. Die Verletzten waren CNN zufolge allesamt Angestellte des Krankenhauses.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Panorama

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen