E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Hofheim am Taunus 15°C

Chronologie: Schwere Zugunglücke in Deutschland

Nach dem Bruch eines Radreifens prallen im Juni 1998 im niedersächsischen Eschede mehrere ICE-Waggons bei Tempo 200 gegen eine Straßenbrücke. 101 Menschen sterben. Foto: Holger Hollemann/Archiv Nach dem Bruch eines Radreifens prallen im Juni 1998 im niedersächsischen Eschede mehrere ICE-Waggons bei Tempo 200 gegen eine Straßenbrücke. 101 Menschen sterben. Foto: Holger Hollemann/Archiv
Bad Aibling. 

Bahnfahren gilt als relativ sicher, schwere Unfälle wie jetzt in Oberbayern sind vergleichsweise selten. Beispiele:

August 2014: In Mannheim rammt ein Güterzug einen Eurocity mit 250 Passagieren - zwei Waggons stürzen um, 35 Menschen werden verletzt. Der Lokführer des Güterzugs hatte ein Haltesignal übersehen.

September 2012: Ein Intercity entgleist beim Verlassen des

Stuttgarter Hauptbahnhofs. Acht Menschen werden verletzt. Bereits im

Juli war an gleicher Stelle ein IC aus den Gleisen gesprungen.

Ursache waren jeweils defekte Puffer an den Waggons.

April 2012: Eine Regionalbahn stößt bei Offenbach (Hessen) mit einem

Baukran-Zug zusammen. Drei Menschen werden getötet, 13 verletzt.

Januar 2012: Ein Regionalzug rast in Nordfriesland in eine

Rinderherde und kippt um. Ein Fahrgast kommt ums Leben.

September 2011: Geröll stürzt bei heftigen Regenfällen ins Gleis und

lässt einen Intercity mit etwa 800 Menschen an Bord bei St. Goar im

Rheintal entgleisen. 15 Menschen werden verletzt.

Januar 2011: Zehn Menschen sterben, als ein Nahverkehrszug bei

Oschersleben in Sachsen-Anhalt mit einem Güterzug zusammenstößt. Ein

Lokführer hatte zwei Haltesignale überfahren.

Oktober 2009: Bei einer Feier zum 125-jährigen Bestehen der

historischen Lößnitzgrundbahn in Sachsen stoßen zwei der historischen

Züge zusammen. 52 Menschen werden verletzt, vier von ihnen schwer.

April 2008: Ein ICE rast südlich von Fulda (Hessen) in eine

Schafherde und entgleist teilweise - 73 Verletzte.

Juni 2003: Bei Schrozberg in Baden-Württemberg stoßen zwei

Regionalzüge zusammen. Sechs Menschen sterben.

Februar 2000: In einer Baustelle des Bahnhofs Brühl bei Köln

entgleist der Nachtexpress von Amsterdam nach Basel an einer Weiche.

Bilanz: Neun Tote, 149 Verletzte.

Juni 1998: Nach dem Bruch eines Radreifens prallen im

niedersächsischen Eschede mehrere Waggons eines ICE bei Tempo 200

gegen eine Straßenbrücke. 101 Menschen sterben.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Panorama

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen