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Deutschland hält die Luft an

Akute Hochwassergefahr hat die Einsatzkräfte vor allem im Süden Deutschlands die ganze Nacht zum Samstag beschäftigt. In Sachsen wurde die Kleinstadt Grimma teilweise überflutet. Auch in anderen Städten des Freistaates blieb die Lage angespannt.
Die Autobahn A8 steht bei der Ausfahrt Grabenstätt im Landkreis Traunstein unter Wasser. Foto: Diether Endlicher Bilder > Die Autobahn A8 steht bei der Ausfahrt Grabenstätt im Landkreis Traunstein unter Wasser. Foto: Diether Endlicher
Berlin. 

Passau in Bayern bereitete sich am Samstag auf eine Hochwasserwelle vor. Der Pegel der Donau ist laut Polizeiangaben nach dem Dauerregen der vergangenen Tage auf gut 7,60 Meter angestiegen. Der Höchststand wird in der Nacht zu Sonntag erwartet. Normal liegt der Pegel bei rund 4,50 Meter.

Im Thüringer Landkreis Sömmerda hielten die aufgeweichten Deiche. Wie sich die Lage am Neckar entwickelt, war ungewiss. Heidelberg meldete Hochwasser, die Altstadt sei aber derzeit nicht in Gefahr. In der Nacht war der Pegel des Neckar stark angestiegen.

Ein Rheinzufluss drohte, die südhessische Kleinstadt Biblis zu überschwemmen. Die ganze Nacht stockten Feuerwehrleute einen Damm auf, um das zu verhindern.

Die Rhein-Schifffahrt ist auf der rund 30 Kilometer langen Strecke zwischen der Schweizer Kleinstadt Rheinfelden und der Schleuse Kembs eingestellt worden. Wie die Schweizer Rheinhäfen am Samstag mitteilten, stieg der Pegel des Flusses bei Basel wegen andauernder Regenfälle auf mehr als 8,30 Meter.

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