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Gasexplosion: Verdächtige sitzen in U-Haft

Er war schon lang im Visier der Ermittler: Nach der gewaltigen Gasexplosion in der Pfalz hat die Polizei einen 40-Jährigen festgenommen. Laut den Ermittlern hatte er persönliche Verbindungen zu dem Firmenchef, auf dessen Gelände die Explosion ausgelöst wurde.
Im September 2013 gingen auf einem Firmengelände zwei Lastwagen in Feuer auf und ein Gastank explodierte. Im September 2013 gingen auf einem Firmengelände zwei Lastwagen in Feuer auf und ein Gastank explodierte.
Ludwigshafen.  Zweieinhalb Monate nach einer verheerenden Gasexplosion im pfälzischen Harthausen sitzen zwei Verdächtige in Untersuchungshaft. Der 40-jährige Mann und seine 26-jährige Freundin aus Mittelfranken stünden im Verdacht, für die Explosion mit 17 Verletzten verantwortlich zu sein, sagte der Frankenthaler Oberstaatsanwalt Hubert Ströber am Freitag in Ludwigshafen. Die Frau habe ein Geständnis abgelegt und dabei auch den Mann belastet. Der mutmaßliche Haupttäter schweige zu den Vorwürfen.  

Ende September waren auf einem Firmengelände zunächst zwei Lastwagen in Flammen aufgegangen, kurz danach explodierte ein Gastank. Nach Schätzungen der Gemeinde wurden rund 200 Häuser beschädigt, der Ort wurde zeitweise evakuiert. 17 Feuerwehrleute wurden teils schwer verletzt.    

Der 40-Jährige war schon kurz nach der Tat ins Visier der Ermittler geraten. Er war früher mit der Tochter des Firmeninhabers in Harthausen liiert und soll der Familie über ein soziales Netzwerk gedroht haben. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und vorsätzlicher Brandstiftung erlassen.    

Zum Motiv des Verdächtigen wollte sich der Oberstaatsanwalt nicht weiter äußern. Eifersucht sei möglich, es kämen aber auch andere Motive in Betracht.
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