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Gast aus dem englischen Königshaus auf Schloss Marienburg

Der Prinz Michael of Kent besucht die Ausstellung «Der Weg zur Krone». Foto: Peter Steffen Bilder > Der Prinz Michael of Kent besucht die Ausstellung «Der Weg zur Krone». Foto: Peter Steffen
Pattensen. 

Ein Gast aus dem britischen Königshaus hat der Ausstellungseröffnung «Der Weg zur Krone» in Schloss Marienburg royalen Glanz verliehen.

Der Gastgeber Ernst August Prinz von Hannover begrüßte den Queen-Cousin Prinz Michael von Kent und dessen Ehefrau Marie Christine von Reibnitz am Stammsitz der Welfen südlich der niedersächsischen Landeshauptstadt. In seiner Rede erinnerte der 30-Jährige Welfe an die wechselvolle Geschichte seiner Familie, die zu den ältesten Adelsgeschlechtern Europas gehört.

Zu den rund 250 Gästen zählten Prominente wie Gloria von Thurn und Taxis oder Paul von Griechenland (46), der bis zur dortigen Abschaffung der Monarchie griechischer Kronprinz war. Aus der Welfen-Familie waren unter anderem Ernst August zwei Jahre jüngerer Bruder Christian Heinrich und sein Onkel Heinrich von Hannover dabei.

In der bis zum 9. November laufenden Ausstellung präsentieren die Welfen die 1843 gearbeitete Krone des Königreichs Hannover, Silbermöbel und andere Schätze. Alle 70 Objekte stammen aus dem Privatbesitz und waren teils noch nie öffentlich zu sehen.

Anlass für die Schau in dem neugotischen Schloss sind gleich zwei Jubiläen: Vor 300 Jahren begann die Epoche der Personalunion, als Hannovers Herrscher gleichzeitig Könige von Großbritannien war. Zudem wurde vor 200 Jahren das Königreich Hannover gegründet.

Vom 17. Mai an beleuchtet eine große niedersächsische Landesausstellung in fünf Schlössern und Museen die Zeit, als die Royals aus Hannover kamen. «Ich empfinde es als riesiges Glück, dass wir unseren Beitrag zum Jubiläum leisten können», sagte Ernst August, der vor zehn Jahren von seinem gleichnamigen Vater die Besitztümer in Deutschland und Österreich übernommen hat.

(dpa)
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