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Mutmaßlicher Yakuza-Boss in Thailand festgenommen

Das dürfte wehgetan haben: Der mutmaßliche japanische Yakuza-Boss Shuhei Yoshizawa wird von thailändischen Polizisten vorgeführt. Foto: Narong Sangnak Das dürfte wehgetan haben: Der mutmaßliche japanische Yakuza-Boss Shuhei Yoshizawa wird von thailändischen Polizisten vorgeführt. Foto: Narong Sangnak
Bangkok. 

Ein mutmaßlicher Anführer der japanischen Mafia-Organisation Yakuza ist in der thailändischen Hauptstadt Bangkok festgenommen worden. Er soll versucht haben, ein Netzwerk in Thailand aufzubauen und Geld an seine Gruppe in Japan zu schicken.

Das teilte ein Sprecher der Polizei in Bangkok mit. Demnach handelt es sich um den mutmaßlichen Chef einer Yakuza-Gruppe in der japanischen Stadt Osaka. Er werde in seinem Heimatland wegen organisiertem Verbrechen und Erpressung gesucht und stehe auf der Fahndungsliste der internationalen Polizeibehörde Interpol.

Der Verdächtige entging nach Angaben des Sprechers im März vergangenen Jahres bei einem Zugriff der japanischen Polizei einer Festnahme und lebt seitdem in Thailand. Die Bangkoker Polizei nahm ihn in einer Wohnung fest.

(dpa)
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