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Zeitung: Immer mehr deutsche Auswanderer kehren zurück

Immer mehr deutsche Auswanderer kehren einem Zeitungsbericht zufolge nach Deutschland zurück, während immer weniger das Land verlassen. Das belegen die neuesten verfügbaren Daten des Statistischen Bundesamtes für den Zeitraum Januar bis Mai 2013, wie die «Welt am Sonntag» schreibt.
Eine New Yorker Fähre vor der Freiheitsstatue - dem Symbol des klassischen Einwanderungslandes USA. Foto: Shawn Baldwin/Archiv Eine New Yorker Fähre vor der Freiheitsstatue - dem Symbol des klassischen Einwanderungslandes USA. Foto: Shawn Baldwin/Archiv
Berlin. 

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank demnach die Differenz zwischen Rückkehrern und Auswanderern von minus 7692 auf minus 7590. Im Jahr 2008 verließen noch 67 000 mehr Deutsche das Land als zurückkehrten - bis 2012 schrumpfte das Minus auf 18 000.

Den Grund dafür sehen Experten in der guten wirtschaftlichen Entwicklung, schreibt die Zeitung: Die deutsche Wirtschaft ist gewachsen, und es fehlen zunehmend Fachkräfte - der demografische Wandel ist auf dem Arbeitsmarkt angekommen. «Es hat eine Trendwende stattgefunden bei der Zu- und Abwanderung von Deutschen", sagte Thomas Liebig, Migrationsexperte bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Auch die Zentrale Auslandsvermittlung (ZAV), eine Behörde der Bundesagentur für Arbeit (BA), spürt die Veränderung. Vor drei Jahren beschäftigten sich die Mitarbeiter der ZAV noch zu 80 Prozent damit, Deutsche ins Ausland zu vermitteln. Nun sei es umgekehrt: «Nach 2010 hat sich unser Geschäft komplett verändert», sagte Monika Varnhagen, Direktorin der Behörde, der Zeitung. 2010 vermittelte die ZAV noch über 10 000 Deutsche ins Ausland, 2012 waren es nur noch 5700, und 2013 waren es bisher nur 2000.

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