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Kiffen erlaubt: US-Staat Colorado gibt Marihuana-Verkauf frei

Nach der Neuregelung dürfen sich Einwohner Colorados pro Kauf mit einer Unze (28 Gramm) «Pot» eindecken. Foto: Fresno County Sheriff Nach der Neuregelung dürfen sich Einwohner Colorados pro Kauf mit einer Unze (28 Gramm) «Pot» eindecken. Foto: Fresno County Sheriff
Denver. 

Feierlaune für Kiffer in Colorado: Ab sofort dürfen in dem US-Staat Bürger über 21 Jahre legal Marihuana kaufen und konsumieren.

Cannabis-Aktivisten, die jahrelang für die Freigabe gekämpft hatten, feierten die Wende zum 1. Januar in Denver, Aspen und anderen Städten mit «Pot-Partys». Um Mitternacht zündeten sie sich demonstrativ Joints an - auch wenn das Gesetz das Kiffen in der Öffentlichkeit eigentlich nicht gestattet.

Am Neujahrstag um 8.00 Uhr (16.00 MEZ) öffneten dann die ersten Geschäfte mit Lizenz zum Marihuana-Verkauf. Viele von ihnen hatten zuvor schon Gras auf Rezept angeboten, was in dem Bundesstaat seit drei Jahren legal ist. Colorado ist jedoch der erste US-Staat, der den Verkauf nun auch zu nicht-medizinischen Zwecken freigegeben hat. Der Westküstenstaat Washington will im Laufe dieses Jahres folgen. In beiden Fällen hatten die Bürger in einem Referendum für die Legalisierung gestimmt.

Der 32 Jahre alte US-Kriegsveteran Sean Azzariti war der erste Käufer eines legal erworbenen Päckchens Marihuana. Zum Preis von knapp 60 Dollar (44 Euro) kaufte er 3,5 Gramm der Sorte Bubba Kush und einen Trüffel der Marke Dixie Elixir. Azzariti hatte sich zuvor für die Gesetzesänderung stark gemacht. Dutzende weiterer Käufer standen hinter ihm Schlange, um ebenfalls einzukaufen.

(dpa)
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