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Kim Jong Un sieht sich durch Hinrichtungen gestärkt

Kim Jong Un hat sich in seiner Neujahrsansprache von der besten Diktatorenseite gezeigt. Foto: Kcna Kim Jong Un hat sich in seiner Neujahrsansprache von der besten Diktatorenseite gezeigt. Foto: Kcna
Seoul. 

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un sieht nach der Hinrichtung seines in Ungnade gefallenen Onkels Jang Song Thaek sein Regime gestärkt. In seiner Neujahrsansprache bezeichnete Kim die jüngste politische Säuberung durch die herrschende Arbeiterpartei als «resolute Aktion».

Ohne Jang beim Namen zu nennen, sprach der rund 30-jährige Diktator von der Beseitigung «sektiererischen Schmutzes». Jang und einige seiner Gefolgsleute waren im Dezember und November hingerichtet worden.

Kim kündigte an, die Beziehungen zu Südkorea im neuen Jahr zu verbessern. Außerdem stehe für ihn die wirtschaftliche Entwicklung des eigenen Landes im Mittelpunkt. Zugleich werde Nordkorea seine militärischen Fähigkeiten weiter ausbauen.

Die Säuberung «von parteifeindlichen und konterrevolutionären Sektierern hat die Partei stärker gemacht», sagte Kim im Staatsfernsehen. Der innere Zusammenhalt der Partei und des Landes sei um das Hundertfache gestiegen.

Die Exekution Jangs im Dezember wurde in Südkorea unter anderem als Zeichen eines Machtkampfs gesehen. Die Regierung in Seoul befürchtet eine wachsende Instabilität im Nachbarland und mögliche Provokationen, um von der inneren Vorgängen abzulenken.

(dpa)
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