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Übergriffe in Köln: Kraft im Silvester-U-Ausschuss: „Haben nichts vertuscht”

Es sei nichts verheimlicht worden, sagte die Regierungschefin. Foto: Oliver Berg Es sei nichts verheimlicht worden, sagte die Regierungschefin. Foto: Oliver Berg
Düsseldorf. 

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat Vorwürfe zurückgewiesen, ihre Landesregierung habe nach den Silvester-Übergriffen in Köln zu spät reagiert.

Es sei auch nichts verheimlicht worden, sagte die Regierungschefin als Zeugin im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Landtages in Düsseldorf. „Es wurde - und es wird auch - nichts unter den Teppich gekehrt oder vertuscht”, versicherte sie.

Kraft entschuldigte sich bei den „Opfern eines neuen Gewaltphänomens” für die schrecklichen Ereignisse und „zutiefst entwürdigenden” Taten, die sie erlitten. „Ich hatte mir das so nicht vorstellen können”, betonte sie zu den Exzessen. Die Regierung habe schnell ein 15-Punkte-Maßnahmenpaket erarbeitet, damit sich solche Vorfälle in NRW nicht wiederholen könnten. 

In Köln waren unter den Augen der Polizei hunderte Frauen von Männergruppen eingekreist, beraubt und sexuell bedrängt worden. Die Täter sollen mehrheitlich Nordafrikaner gewesen sein. Die Ausschreitungen hatten weltweit Entsetzen ausgelöst.

(dpa)
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