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Putin bietet Snowden Asyl in Russland an

Kremlchef Wladimir Putin hat dem früheren US-Geheimdienstler Edward Snowden Asyl in Russland angeboten.
Hält die Welt in Atem: Ex-Geheimdienstler Edward Snowden. Foto: Glenn Greenwald/Laura Poitras Hält die Welt in Atem: Ex-Geheimdienstler Edward Snowden. Foto: Glenn Greenwald/Laura Poitras
Moskau. 

Bedingung sei allerdings, dass Snowden aufhöre, den USA mit seinen Enthüllungen Schaden zuzufügen. Das sagte Putin am Montag in Moskau der Agentur Interfax zufolge.  «Wenn er hierbleiben möchte, gibt es eine Bedingung: Er sollte mit seiner Arbeit aufhören, die dagegen gerichtet ist, unseren amerikanischen Partnern Schaden zuzufügen - so merkwürdig sich das aus meinem Mund auch anhören mag», sagte Putin. Offenkundig setze der US-Amerikaner seine Enthüllungsarbeit fort, sagte er.

Putin betonte erneut, dass Snowden nicht mit den russischen Geheimdiensten zusammenarbeite. «In diesem Zusammenhang ist er ein freier Mensch», meinte der frühere Geheimdienstchef. Politiker und Menschenrechtler in Moskau hatten zuletzt immer wieder vorgeschlagen, Snowden könne in Russland Asyl beantragen. «Russland liefert niemals niemanden nirgendwohin aus und plant dies auch nicht», sagte Putin.


Zuvor hatten die USA und Russland laut Medienberichten auf hoher Ebene über eine Auslieferung des früheren Geheimdienstmitarbeiters Snowden verhandelt. «Es gab hochrangige Gespräche mit Russland», bestätigte US-Präsident Barack Obama am Montag bei einem Besuch in Daressalam in Tansania. Man hoffe, dass Russland seine Entscheidung auf Grundlage normaler Erwägungen treffe, fügte er hinzu. Es gebe aber kein Auslieferungsabkommen zwischen Russland und den USA. (dpa)

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