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Snowden will nicht in Russland aussagen

Nach Darstellung des Grünen-Abgeordneten Hans-Christian Ströbele will sich der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden nicht auf russischem Boden zur US-Spähaffäre äußern. Für andere Varianten sei er aber offen, sagte Ströbele weiter.
Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Stroebele gibt nach seinem Snowden-Besuch eine Pressekonferenz. Foto: afp Foto: JOHN MACDOUGALL (AFP) Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Stroebele gibt nach seinem Snowden-Besuch eine Pressekonferenz. Foto: afp
Berlin.  Der ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden will nach Angaben des Grünen-Bundestagsabgeordneten Hans-Christian Ströbele möglichst nicht vor deutschen Vertretern auf russischem Boden aussagen. «Da hat er bisher erhebliche Vorbehalte, die ich nicht näher erklären darf oder will», sagte Ströbele, der Snowden am Donnerstag überraschend in Russland getroffen hatte, am Freitag in Berlin.

   Ströbele betonte, Snowden sei aber offen für andere Varianten: «Er kann sich vorstellen, nach Deutschland zu kommen.» Dazu müsse allerdings gesichert sein, dass Snowden danach in Deutschland oder in einem vergleichbaren Land bleiben könne und dort in Sicherheit sei. Eine Möglichkeit wäre, dem Amerikaner von deutscher Seite freies Geleit zu gewähren, sagte Ströbele. «Wenn das geklärt und geregelt ist, wäre er bereit, herzukommen.»

   Snowden habe außerdem erklärt, am liebsten würde er vor einem Gremium des US-Kongresses aussagen. Das Kernanliegen des Enthüllers sei, Straftaten und Fehlentwicklungen bei den Nachrichtendiensten in den USA zu stoppen und die Rechte der Bürger zu schützen.
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