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Athen engagiert Berater für möglichen Schuldenschnitt

Griechenlands neuer Finanzminister Varoufakis hält den Sparkurs der letzten Regierung für falsch. Foto: Yannis Kolesidis Griechenlands neuer Finanzminister Varoufakis hält den Sparkurs der letzten Regierung für falsch. Foto: Yannis Kolesidis
Athen. 

Athen hat zur Vorbereitung eines weiteren Schuldenschnitts eine Investmentbank als Berater engagiert. Dabei handelt es sich um das in Frankreich ansässige Finanzberatungsinstitut Lazard, teilte das Büro des griechischen Finanzministers Gianis Varoufakis mit.

Es ist die gleiche Bank, die Griechenland beim ersten Schuldenschnitt für private Gläubiger 2012 beraten hatte, hieß es aus Kreisen des Ministeriums am Sonntag. Damals wurden Griechenlands Schulden um mehr als 100 Milliarden Euro reduziert.

Der größte Teil des griechischen Schuldenberges - rund 200 Milliarden Euro - ist nun in den Händen öffentlicher Gläubiger, die einen Schuldennachlass gegenüber den übrigen Steuerzahlern in der Eurozone rechtfertigen müssten. Die neue Regierung in Athen strebt dennoch einen weiteren Schuldenschnitt an, um langfristig mehr finanziellen Spielraum für das Land zu schaffen. Brüssel lehnt dies jedoch bisher ab. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) hatten am Wochenende erneut betont, ein zweiter Schuldenerlass für Athen stehe nicht an.

(dpa)
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