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Brüder-Duell und Superstar-Premiere: Der zweite EM-Tag

Der Auftakt ist gemacht. Nach dem EM-Eröffnungsspiel zwischen Frankreich und Rumänien geht es heute mit gleich drei Spielen weiter. Gerade eines von ihnen verspricht Brisanz.
Die Brüder Granit (l.) und Taulant Xhaka treffen beim Spiel Schweiz-Albanien aufeinander. Foto: Archiv Die Brüder Granit (l.) und Taulant Xhaka treffen beim Spiel Schweiz-Albanien aufeinander. Foto: Archiv
Paris. 

Die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich nimmt Fahrt auf. Gleich drei Spiele und einige Premieren stehen heute auf dem Programm. In der Partie zwischen der Schweiz und Albanien (15 Uhr) kommt es erstmals in der EM-Geschichte zum Duell zweier Brüder.

Beim Spiel Wales gegen Slowakei (18 Uhr) wird ein rund 100 Millionen Euro schwerer Superstar zum ersten Mal für sein Land bei einem großen Turnier auflaufen. Zum Abschluss des Fußballtages spielen die Engländer gegen Russland (21 Uhr).

BRÜDER-DUELL: Granit Xhaka ist ein Schlüsselspieler der Schweizer Nationalmannschaft, sein Bruder Taulant spielt für Albanien. Die Eltern der beiden Mittelfeldakteure sind Albaner, waren aber vor Jahren nach Basel gezogen, wo auch die Brüder aufwuchsen. Beide durchliefen Schweizer Jugend-Nationalteams, aber nur Granit startete später auch in der „Nati”, dem A-Team der Schweiz, durch. Taulant, der für den FC Basel spielt, entschied sich für Albanien.

GARETH BALE: Für den Superstar von Real Madrid ist die EM in Frankreich das erste große Turnier mit seinem Land. Nie zuvor hatten sich die Waliser für eine Europameisterschaft qualifiziert. „Es war einer meiner Träume, dabei zu sein, als ich jünger war”, sagte Bale, für den Real 2013 rund 100 Millionen Euro an die Tottenham Hotspur überwiesen hatte. Sein Pendant auf slowakischer Seite ist Marek Hamsik. Der Mittelfeldspieler des SSC Neapel ist zwar nicht annähernd so bekannt wie Bale, für seine Mannschaft aber ebenso unverzichtbar. Auch die Slowakei nimmt erstmals an einer EM teil.

BESSERUNG?: England unternimmt mal wieder einen neuen Anlauf. Nach dem WM-Triumph 1966 im eigenen Land sehnt sich das Mutterland des Fußballs nach dem nächsten großen Titel. Dass es ein halbes Jahrhundert nach dem legendären Erfolg über Deutschland klappen wird, bleibt abzuwarten.

DFB-ABFLUG: Deutschland steigt zwar erst am Sonntag gegen die Ukraine ins Turnier ein, fliegt am Samstag aber schon mal in den Spielort. Gegen 11.25 Uhr soll der DFB-Flieger in Richtung Lille abheben.

(dpa)
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