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Deutschland will Botschafter in Ankara auf Posten lassen

Martin Erdmann in Ankara ist seit August 2015 deutscher Botschafter in Ankara. Foto: Jörg Carstensen/Archiv Martin Erdmann in Ankara ist seit August 2015 deutscher Botschafter in Ankara. Foto: Jörg Carstensen/Archiv
Berlin/Ankara. 

Deutschland will seinen Botschafter in der Türkei, Martin Erdmann, trotz der jüngsten Spannungen auf Posten lassen. Der Sprecher des Auswärtigen Amts, Martin Schäfer, sagte, es gebe keine Überlegungen, den Botschafter abzuziehen.

„Das wäre auch kontraproduktiv, so etwas so zu tun. Der Abbruch von Dialog und Kommunikation wäre ganz sicher nicht das richtige Mittel”, so Schäfer. Wegen des Streits um eine Pro-Erdogan-Demonstration in Köln hatte das türkische Außenministerium zuvor den Gesandten der deutschen Botschaft in Ankara, Robert Dölger, für Montag zum Gespräch einbestellt.

Erdmann ist im Urlaub. Die türkische Regierung hatte scharfe Kritik daran geäußert, dass Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan sich am Sonntag nicht per Videoleinwand an die Demonstranten in Köln wenden durfte.

Ministeriumssprecher Schäfer sagte, die Bitte zum Gespräch sei zwischen Staaten eine „tagtäglich vorkommende Normalität”. „Das ist zunächst einmal nichts Außergewöhnliches. Es ist gute Gepflogenheit, einer solchen Einladung Folge zu leisten.”

(dpa)
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