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«Dinner for One»-Star Freddy Frinton mochte keinen Alkohol

Alkohol und «Dinner for One» gehört für viele Deutsche traditionell zur Silversterfeier. Foto: Friso Gentsch Alkohol und «Dinner for One» gehört für viele Deutsche traditionell zur Silversterfeier. Foto: Friso Gentsch
Berlin. 

Als betrunkener Butler James in «Dinner for One» machten glasiger Blick, Lallen und Stolpern den Komödianten Freddie Frinton berühmt - doch als Privatmensch hat Frinton Alkohol gehasst.

«Als Charakter-Komödiant wurde er oft als Betrunkener besetzt. Es war seine Paraderolle - obwohl er Alkohol kaum anrührte», sagte Frintons Sohn Steve in einem Interview der «Frankfurter Rundschau» und der «Berliner Zeitung». «Ich glaube, er mochte Alkohol einfach nicht.»

Seit Jahrzehnten ist «Dinner for One» ein Silvesterhit im deutschen Fernsehen. Die Anzüglichkeit der letzten Szene, als Miss Sophie sich in ihr Schlafzimmer zurückzieht und der Diener ihr dorthin folgt («Same procedure as last year? I'll do my very best.») sei ihm und seiner Schwester lange nicht bewusst gewesen, sagte Steve Frinton. «Wir haben festgestellt, dass uns allen jahrelang die Bedeutung komplett entgangen ist: Der Butler bringt Miss Sophie ja nicht nur auf ihr Zimmer, nicht wahr?»

(dpa)
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