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Hintergrund: Anschläge auf US-Einrichtungen im Ausland

US-Einrichtungen und Amerikaner im Ausland waren schon häufig Ziel von Anschlägen. Spektakuläre Fälle:
Am 12. September 2012 starb der US-Botschafter in der libyschen Stadt Bengasi. Foto: Mustafa El-Shridi7Archiv Am 12. September 2012 starb der US-Botschafter in der libyschen Stadt Bengasi. Foto: Mustafa El-Shridi7Archiv
Berlin. 

US-Einrichtungen und Amerikaner im Ausland waren schon häufig Ziel von Anschlägen. Spektakuläre Fälle:

11. bis 13. September 2012: Als Reaktion auf ein Schmäh-Video über den Propheten Mohammed stürmen Muslime US-Botschaften in mehreren Ländern. Beim Angriff auf das Konsulat im libyschen Bengasi werden vier Amerikaner getötet, darunter der Botschafter. Ägyptische Demonstranten greifen die Botschaft in Kairo an. Im Jemen stürmen mehrere hundert Demonstranten die US-Vertretung in Sanaa. Vier Angreifer sterben.

2. März 2011: Ein Kosovo-Albaner greift auf dem Flughafen Frankfurt/Main einen Bus mit US-Soldaten an. Zwei von ihnen sterben, zwei weitere werden schwer verletzt. Als Motiv nennt der Täter Rache für US-Angriffe auf Muslime.

17. September 2008: Bei einem Terroranschlag auf die US-Botschaft im Jemen kommen mindestens 16 Menschen ums Leben. Die als Polizisten verkleideten Terroristen greifen das Botschaftsgelände in Sanaa mit Schusswaffen, einer Panzerfaust und Autobomben an.

9. Juli 2008: Bei einem Feuergefecht vor dem US-Konsulat in Istanbul sterben drei türkische Polizisten und drei der vier Angreifer. Die Männer werden Osama bin Ladens Terrornetz Al-Kaida zugerechnet.

6. Dezember 2004: Bei einem Angriff auf das US-Konsulat im saudi- arabischen Dschidda werden fünf Konsulatsmitarbeiter und vier Attentäter getötet. Islamisten bekennen sich zur Tat.

26. Mai 2004: Zwei Autobomben explodieren vor dem Pakistanisch-Amerikanischen Kulturzentrum im pakistanischen Karachi. Ein Polizist wird getötet.

15. Oktober 2003: Bei einem Sprengstoffanschlag auf US-Bürger in den palästinensischen Autonomiegebieten sterben am Grenzübergang Eres drei Sicherheitsbeamte der US-Botschaft in Israel.

14. Juni 2002: Vor dem US-Konsulat im pakistanischen Karachi explodiert ein Auto. Zwölf Pakistaner sterben.

12. Oktober 2000: Bei einem Anschlag auf den US-Zerstörer "USS Cole" sterben im Hafen von Aden (Jemen) 17 Soldaten und zwei Täter, 39 Menschen werden verletzt. Zu dem Attentat bekennt sich Al-Kaida.

7. August 1998: Bei zeitgleichen Anschlägen auf die US-Botschaften in Nairobi (Kenia) und Daressalam (Tansania) sterben 230 Menschen, Tausende werden verletzt. Drahtzieher ist Osama bin Laden.

(dpa)
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